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Schlägerei vor Schnellrestaurant: Gewalt eskalierte sekundenschnell

Peine Schlägerei vor Schnellrestaurant: Gewalt eskalierte sekundenschnell

Ursprünglich wollten sich die Angeklagten nicht zur Sache äußern, in der gestrigen Hauptverhandlung sagten zwei von drei Brüdern (27, 25 und 22 Jahre), die sich gemeinsam mit dem Vater wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Amtsgericht verantworten müssen, dann aber doch aus. Dennoch wird es ein Urteil voraussichtlich erst am 14. Februar geben.

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Hier wurde gestern der Fall verhandelt: Im Peiner Amtsgericht.

Quelle: ale

Unumstritten ist, dass es am 31. August 2009 auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants in Peine zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen dem 47-jährigen Angeklagten und einem Bekannten gekommen ist, der ihm seit mehr als eineinhalb Jahren rund 300 Euro schuldete.

Klar ist auch, dass die drei Söhne in das Geschehen eingriffen, um die vermeintlichen Streithähne „zur Ruhe zu bringen“, wie der jüngste Sohn in seiner Einlassung schilderte. „Doch die Situation ist in Sekundenschnelle eskaliert“, sagte sein älterer Bruder schließlich aus. Denn inmitten der lautstarken Auseinandersetzung samt Handgreiflichkeiten habe der Schuldner, der nicht zur Verhandlung erschienen war, plötzlich ein Messer gezückt und sowohl den Vater als auch einen der Brüder so schwer verletzt, dass sie im Klinikum behandelt werden mussten.

Zuvor sei es zu gegenseitigen Verfolgungsjagden samt Rangeleien gekommen, bei denen auch Gegenstände wie ein Handy sowie eine Stange geflogen seien, die den „Messermann“ verletzt hätten. Denn neben einer Platzwunde am Kopf hatte der sich in dem Streit zwei Rippenbrüche zugezogen.

Unklar blieb in der Verhandlung allerdings, wer wen als erstes körperlich angegriffen habe, ob sich die Angeklagten wirklich nur wegen des abendlichen Fastenbrechens in dem Schnellrestaurant getroffen hatten oder ob sie den Mann tatsächlich gezielt und vor allem gemeinsam zusammengeschlagen haben.

Denn in diesem Punkt ergaben sich bei Zeugen, Polizei und den Angeklagten doch unterschiedliche Aussagen. Zumal die Bilder der Überwachungskameras, die wegen technischer Probleme erst nach 1,5 Stunden vom Gericht gesichtet werden konnten, offensichtlich keine eindeutigen Beweise lieferten. Einige Kämpfe sollen außerhalb der überwachten Flächen stattgefunden haben. Daher wird die Verhandlung, in der auch der dritte Bruder eine Aussage machen will, am 14. Februar fortgesetzt.

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