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Schlägerei in Peiner Diskothek: Bewährungsstrafe für 20-Jährigen

Peine Schlägerei in Peiner Diskothek: Bewährungsstrafe für 20-Jährigen

Peine. Wegen gefährlicher Körperverletzung musste sich gestern ein 20-jähriger Peiner vor dem Amtsgericht verantworten. Eskaliert war im Mai vergangenen Jahres ein Streit in der Peiner Diskothek Crazy Daisy - nach einer Rangelei mit dem Angeklagten stürzte das spätere Opfer (25) zu Boden.

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Hier wurde der 20-Jährige verurteilt: Das Amtsgericht Peine.

Quelle: A

Zahlreiche Party-Besucher schalteten sich in die Auseinandersetzung ein, der Geschädigte erhielt Schläge und Tritte, einige davon gegen den Kopf. Getreten haben soll auch der Angeklagte, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft.

Der 20-Jährige beteuerte seine Unschuld. „Der Streit fing drinnen an, das Opfer hat einen Drink über einen Freund geschüttet. Ich habe mich dafür aber nicht interessiert.“ Später sei der Disput am Ausgang der Diskothek weitergegangen. „Ich habe mich erst rausgehalten, wollte dann aber einen Freund aus der Situation ziehen. Dabei hat das Opfer nach uns getreten und mir eine Backpfeife verpasst.“

Schon in diesem Moment seien zehn bis 15 weitere Personen involviert gewesen. „Ich habe mich gewehrt und ihm auch eine Backpfeife gegeben“ - dann sei die Situation eskaliert. „Er ist dann zu Boden gegangen. Ich wurde von einem Freund weggezogen. Einige Leute haben auf das Opfer eingetreten. Ich habe aber niemanden getreten.“

Das Opfer selbst konnte sich nicht detailliert an den Vorfall erinnern, auch den Beschuldigten erkannte er nicht wieder. Belastend war indes die Aussage einer Bekannten des 20-Jährigen: Bei einer Vernehmung im Vorfeld der Verhandlung hatte sie ihn schwer belastet und ausgesagt, er habe mehrfach gegen den Körper des am Boden Liegenden getreten.

Zwar sagte etwa die Freundin des Angeklagten aus, es habe keine Tritte ihres Freundes gegeben, dennoch war das Gericht von dessen Schuld überzeugt.

Das Urteil: sieben Monate Jugendstrafe auf Bewährung, 50 Stunden gemeinnützige Arbeit, ein Freizeitarrest sowie ein sozialer Trainingskurs. Die vorsitzende Richterin betonte: „Die große Schlägerei hatte ihren Ursprung in ihrer Auseinandersetzung. Zwar konnten wir nicht feststellen, dass sie gegen den Kopf des Geschädigten getreten haben, aber sie haben mit anderen zusammen getreten. Da müssen sie sich diese Tritte zurechnen lassen.“

js

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