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Schläge bei Osterfeuer: Peiner ins Gefängnis

Peine Schläge bei Osterfeuer: Peiner ins Gefängnis

Peine. Zu einer Gesamtstrafe von drei Jahren Haft hat das Jugendschöffengericht im Peiner Amtsgericht jetzt einen vorbestraften Peiner (20) verurteilt.

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Osterfeuer Vöhrum: Hier ereignete sich 2014 die Tat.

Quelle: A

Der junge Mann hatte bereits 2014 zweieinhalb Jahre für das gleiche Delikt in einem anderen Fall - Körperverletzung - kassiert, die Strafe aber noch nicht angetreten, weil er Berufung eingelegt hatte. Das Landgericht hatte das Urteil bestätigt. Bewährung gab es für den bereits einschlägig Vorbestraften nicht.

Wieder einmal hatten Richterin, Schöffen, Staatsanwaltschaft, Verteidiger, Protokollantin und Jugendgerichtshilfe eine Stunde lang warten müssen, bis der Angeklagte schließlich von der Polizei im Gerichtssaal abgeliefert wurde. Seine Begründung: Er habe sich in der Zeit vertan. Die vom Angeklagten erhoffte Einstellung des Verfahrens war damit vom Tisch, machte die Richterin klar.

Zur Tat: Der 20-Jährige soll einem Besucher des Vöhrumer Osterfeuers im April 2014 mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Das war passiert, als der Mann mit dem Angeklagten in einen Streit geriet, der sehr schnell ins Handgreifliche eskalierte.

Der Angeklagte mit langem Strafregister behauptete, er habe unter Alkohol gestanden und könne sich nicht mehr erinnern. „Mit 0,71 Promille hat man aber noch keinen Filmriss“, stellte die Richterin fest.

Bereits verhängte Bewährungsstrafen und allerlei Jugendhilfe-Maßnahmen hatten den antriebslosen jungen Mann nicht zu einem Gesinnungswechsel bewegen können. Berufliche Perspektiven, jegliche Zukunftsplanung überhaupt hatte der 20-Jährige bislang verweigert. Die Jugendgerichtshilfe hatte eine deutliche Reifeverzögerung bei dem als Heranwachsenden einzustufenden Straftäter diagnostiziert und eine Jugendstrafe empfohlen.

Das Schöffengericht war dem gefolgt, um dem Mann im Gefängnis eine berufliche Orientierung und möglichst auch eine Berufsausbildung angedeihen zu lassen. „Der Angeklagte hat sich schnell hochgearbeitet, was die Strafen angeht“, sagte die Richterin in der Urteilsbegründung. Da sei erhöhter Erziehungsbedarf vorhanden.

hui

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