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Schafsmagen im Blitzlicht-Gewitter

Peine Schafsmagen im Blitzlicht-Gewitter

Derb und deftig ging es zu im alten Schottland. Deftig ist daher auch das traditionelle Gericht beim „Burns Supper“, das mittlerweile auch an der Fuhse zum festen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens geworden ist. Die Mitglieder des Scottish-Culture-Clubs feiern mit 240 Gästen.

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Huldigung für den gefüllten Schafsmagen beim Burns Supper im Saal der Gaststätte Kanu.

Quelle: Ralf Büchler

Peine. Garniert mit Tomate und Lauch steht der gefüllte Schafsmagen im Mittelpunkt des Geschehens. Kanu-Koch Oliver Winkel trägt den gefüllten Schafsmagen würdevoll durch den Saal. Die 240 Gäste haben sich von ihren Plätzen erhoben – zur Ehre des kulinarischen Gerichtes, das in diesem Jahr besonders mundete. Anlass für die Feier ist jedoch der Geburtstag des schottischen Nationaldichters Robert Burns.

„Haggis“ heißt der gefüllte Schafsmagen – ein Schmaus, den die Mitglieder des Scottish-Culture-Clubs Peine eigens aus Edinburgh, der Hauptstadt Schottlands, einfliegen lassen. „Wir haben wieder bei McSween bestellt, dem weltweit größten Hersteller“, sagt Ernst-August Horneffer, der seit 18 Jahren dem Verein vorsteht. Noch in diesem Jahr begehen die Fuhse-Schotten ihr 25-Jähriges. Das Ereignis soll nach den Sommerferien gefeiert werden.

Das Programm zum Gedenken an den Poeten, der 1789 gestorben ist, ähnelt sich alle Jahre wieder – und wird doch niemals langweilig. Das liegt vor allem an den Akteuren, die stets mit tollen Ideen und einer gehörigen Portion Humor an die Feier herangehen, die stets Ende Januar terminiert ist, denn Robert Burns hatte am 25. Januar Geburtstag.

Amüsant die Einlagen an die Herren von Kai Schild und nicht weniger lustig die Antwort von Margit Horneffer, die vor allem ihren Ehemann Ernst-August aufs Korn nimmt und mitten aus dem Leben plaudert. Wie war das noch mit Navigationsgerät? „Nein, es hat keinen Sinn, mit der lieblichen Frauenstimme zu diskutieren.“

Kai Schild zeigte, dass er nicht nur redegewandt ist, sondern auch gesanglich einiges leisten kann – und er belegt mit seiner Einlage, dass sich am Einkaufsverhalten von Frauen mindestens seit den 1930er-Jahren nichts geändert hat. Zielstrebigkeit ist beim Blusenkauf auch damals nicht jederfraus Sache gewesen.

Thorsten Pifan

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