Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Sanierungsstau: Kreis-CDU erwirkte Akteneinsicht

Peine Sanierungsstau: Kreis-CDU erwirkte Akteneinsicht

Peine. Wie ist es um den Sanierungsstau an den Immobilien des Landkreises Peine tatsächlich bestellt? Das wollte die Peiner Kreis-CDU wissen, hatte deshalb Akteneinsicht beim der Landkreisverwaltung beantragt - und diese jetzt bekommen. Das Material hat die Christdemokraten überrascht - im positiven Sinne.

Voriger Artikel
Ermittler warnen vor falschen Polizeibeamten in Peine
Nächster Artikel
Der Winter ist endgültig da: Stadt Peine hat sechs Tonnen Salz gestreut

Haben sich intensiv mit dem Sanierungsstau an den kreiseigenen Immobilien beschäftigt: Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Hans-Werner Fechner, und Friedhelm Borsum.

Quelle: mic

Hans-Werner Fechner, Oppositionsführer im Kreistag, und Friedhelm Borsum (beide CDU) haben das Datenmaterial im Beisein von Kreisbaurat Wolfgang Gemba und dem Leiter des Immobilienwirtschaftsbetriebes (IWW), Michael Schrader, genau unter die Lupe genommen und dabei festgestellt, dass es geradezu vorbildlich gepflegt ist, wenngleich nur bis 2012 aktualisiert.

Den derzeitigen Sanierungsstau beziffern Fechner und Borsum auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag - das stand aber auch schon vor der Akteneinsicht fest. Insgesamt müsse der Landkreis in den nächsten 20 Jahren womöglich sogar einen dreistelligen Millionenbetrag in die Immobilien stecken. Ein Posten auf der Liste ist beispielsweise die Aula des Ratsgymnasiums, wo der Brandschutz der Aula für rund 600 000 Euro erneuert werden muss.

Die CDU hatte Akteneinsicht gefordert, weil ein Sachstandsbericht von der Tagesordnung der Sitzung des Kreis-Bauausschusses am 19. November 2013 gestrichen worden war. Fechner: „Da die Erkenntnisse über den Sanierungsstau wichtig für die Finanzplanung sind, fordern wir, dass der Report spätestens bis zur Sommerpause den Gremien vorgelegt wird, damit wir damit für den Haushalt 2015 und letztlich auch für die kommenden 20 Jahre planen können.“ Die Verwaltung will den Bericht auf PAZ-Anfrage am 20. Mai im Bauausschuss vorlegen.

Um aber überhaupt seriös planen zu können, müsse vor allem die Schulentwicklungsplanung vorangetrieben werden, sagte Borsum. Denn davon hänge eben direkt ab, wie viel Geld in die Schulen investiert werden müsse. Hohe Kosten seien vor allem durch die inklusive Beschulung, aber auch durch neue Vorschriften beim Brandschutz zu erwarten.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung