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Salzgitter AG wieder in Gewinnzone

Peine Salzgitter AG wieder in Gewinnzone

Salzgitter. Der Stahlkocher Salzgitter AG, zu dem auch die Tochter Peiner Träger gehört, sieht nach hohen Verlusten wieder Licht am Ende des Tunnels.

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Schwarze Zahlen: Die Salzgitter AG, zu der auch der Peiner Träger gehört, sieht Licht am Ende des Tunnels.

Quelle: dpa

Bei Deutschlands zweitgrößtem Stahlhersteller Salzgitter zeichnet sich nach fast drei verlustreichen Jahren eine Trendwende ab. Erstmals kämpfte sich der Konzern in einem Quartal wieder in die schwarzen Zahlen. Im dritten Jahresviertel verdiente er netto 3,8 Millionen Euro, wie der Stahlkocher am Donnerstag in Salzgitter mitteilte.

Vor einem Jahr stand an dieser Stelle ein Verlust von 67 Millionen Euro. Für das Jahresende erwartet Salzgitter aber saisonbedingt wieder schwächere Geschäfte. 

Deshalb blieb das Management bei seiner vorsichtigen Prognose, in diesem Jahr das Vorsteuerergebnis wieder an die Gewinnschwelle heranzuführen. 2013 war auch wegen hoher Abschreibungen auf Teilgeschäfte ein Verlust vor Steuern von 478 Millionen Euro angefallen. Nach neun Monaten liegt Salzgitter mit 5,5 Millionen Euro in den schwarzen Zahlen. Angesichts der weiter niedrigen Stahlpreise nahm das Unternehmen seine Umsatzprognose zurück. Statt wie bisher mit rund 10 Milliarden Euro rechnet es nun nur noch mit Erlösen von um die 9 Milliarden Euro. 

Im dritten Quartal verdiente Salzgitter vor Steuern 9,7 Millionen Euro nach 64,7 Millionen Verlust ein Jahr zuvor. Dabei half erneut ein positiver Beitrag aus der 25-prozentigen Beteiligung am Kupferhersteller Aurubis. Der Umsatz sank dagegen um zwei Prozent auf 2,26 Milliarden Euro. 

Angesichts der langen Krise der europäischen Stahlbranche hatten die Niedersachsen vergangenes Jahr ein Sparprogramm beschlossen, dem unter anderem konzernweit 1500 Stellen zum Opfer fallen sollen. Ende September hatte Salzgitter 25 760 Beschäftigte, 102 weniger als ein Jahr zuvor. Bisher setzte Salzgitter vor allem bei der defizitären Langstahltochter Peiner Träger an, bei der der Konzern die Kapazität herunterfährt und dabei inzwischen erste Erfolge sieht.

Als weitere Sorgenkinder gelten der Spundwandbereich und ein seit langem nicht ausgelastetes Röhrenwerk des Gemeinschaftsunternehmens Europipe in Frankreich.

dpa

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