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Salzgitter AG geht nach Vorwürfen in die Offensive

Peine Salzgitter AG geht nach Vorwürfen in die Offensive

Salzgitter/Peine. In die Offensive geht jetzt der Stahlkonzern Salzgitter AG nach den Vorwürfen, dass man dubiose Provisionszahlungen in Höhe von 122 Millionen Euro getätigt und nicht richtig versteuert habe. Das hatte das Magazin „Stern“ berichtet. Zur Salzgitter AG gehört die Tochterfirma Peiner Träger - auch hier hatte die Steuerfahndung bereits im März Unterlagen gesichtet.

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Ein Mitarbeiter der Salzgitter AG entnimmt eine Probe aus dem Fluss aus kochendem Stahl.

Auf Anfrage erklärte Salzgitter-AG-Sprecher Olaf Reinecke gestern: „Die Salzgitter-Gruppe betreibt seit vielen Jahren international, darunter auch in Afrika und im Mittleren Osten, Geschäfte schwerpunktmäßig mit Stahlprodukten wie etwa Röhren. Diese Umsätze werden einerseits von der eigenen Werks- und Trading-Vertriebsorganisation getätigt, andererseits bedient sich Salzgitter auch dritter nicht konzernzugehöriger Vermittler. Letztere erhalten geschäftsübliche Vermittlungsprovisionen.“

Im Rahmen eines steuerlichen Ermittlungsverfahrens werde jetzt der Verdacht geprüft, ob die Tochter Salzgitter-Mannesmann-International Zahlungen unzutreffend als Betriebsausgaben gebucht haben könnte. Salzgitter vertritt laut Reinecke die Auffassung, sämtliche Zahlungen zutreffend behandelt zu haben, und unterstützt die Ermittlungsbehörden von Beginn an, um transparent und nachvollziehbar zur Aufklärung der Sachverhalte sowie ihrer steuerlichen Anerkennung beizutragen. „Wir bitten um Verständnis, dass weitere Auskünfte durch die Salzgitter AG in einem laufenden steuerlichen Verfahren nicht gegeben werden können“, so der Konzern-Sprecher.

Bei Peiner Träger - die Firma hat sich gerade aus der Krise herausgearbeitet - führen die Vorwürfe gegen den Konzern zu Diskussionen unter den 770 Mitarbeitern. Betriebsratsvorsitzender Udo Meyer macht aber deutlich: „Es ist jedem klar, dass es hier nicht um schwarze Kassen geht, sondern um eine strittige steuerrechtliche Deklarierung. Deswegen warten wir ab, was die Untersuchung der Steuerfahndung ergibt.“

tk

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