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Salzgitter AG arbeitet sich aus der Krise, Preise für Peiner Stahlträger steigen

Salzitter/Peine Salzgitter AG arbeitet sich aus der Krise, Preise für Peiner Stahlträger steigen

Salzgitter/Peine. Der zweitgrößte deutsche Stahlhersteller, die Salzgitter AG, zu dem die Tochterfirma Peiner Träger GmbH (PTG) gehört, nimmt nach einer Krise wieder die Gewinnzone ins Visier. Gestern gab der Vorstandsvorsitzende Dr. Heinz Jörg Fuhrmann das Halbjahres-Ergebnis des Konzerns bekannt.

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Stahlhersteller Salzgitter: Das MDax-Unternehmen kämpft sich in die schwarzen Zahlen zurück.

Quelle: Archiv

Trotz eines Umsatzrückgangs kämpfte sich die Salzgitter AG laut Sprecher Bernhard Kleinermann im zweiten Quartal beim Gewinn vor Steuern mit 4,5 Millionen Euro in die schwarzen Zahlen zurück. Analysten hatten mit einem neuerlichen Verlust gerechnet. Vor einem Jahr stand wegen hoher Abschreibungen im Langstahlgeschäft ein Fehlbetrag von fast 285 Millionen Euro zu Buche. Unter dem Strich verbuchte die Salzgitter AG noch immer einen Verlust von 2,6 Millionen Euro, konnte das Minus von 299 Millionen vor einem Jahr aber deutlich eindämmen.

Auch der Auftragseingang des Geschäftsbereiches Grobblech/Profilstahl rangierte über dem Niveau des Vorjahres. Allerdings verringerte sich der Absatz, unter anderem wegen der Kapazitätsreduzierung der Stahlträger-Produktion bei der PTG. Mit 42,6 Millionen verringerte sich spürbar der Vorsteuer-Verlust des Geschäftsbereiches gegenüber dem von 185 Millionen Euro Sonderabschreibung bei der PTG geprägten Vorjahresresultat. „Maßgeblichen Anteil daran haben die Effekte der zügig umgesetzten Restrukturierung und Optimierung in Peine“, so Kleinermann. Hintergrund: Es wurden 300 Stellen gestrichen, jetzt gibt es noch 770 Arbeitsplätze in der Fuhsestadt. Der Sprecher kündigte auch an, dass der Preis für Stahlträger ab September steigen wird: Ein Standard-Träger kostet dann 540 Euro, das sind 20 Euro mehr als bisher.

Die Salzgitter AG profitierte insgesamt von einem harten Sparprogramm und einem hohen Ertrag aus der Beteiligung am Hamburger Kupferhersteller Aurubis. So machte der Konzern auch den anhaltenden Preisdruck auf dem Stahlmarkt wett, der den Umsatz verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um elf Prozent auf 2,25 Milliarden Euro fallen ließ.

Das Unternehmen sieht aber noch kein Ende der seit der Finanzkrise und dem Wirtschaftseinbruch in Südeuropa bestehenden Überkapazitäten, hält aber trotz hoher Unsicherheiten im europäischen Umfeld an seinem Ausblick fest. Demnach soll der Umsatz im Gesamtjahr von 9,2 Milliarden Euro 2013 auf fast zehn Milliarden steigen. Vor Steuern strebt das Unternehmen ein Ergebnis nahe der Gewinnschwelle an.

dpa/tk

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