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Saftige Strafen: Zwei Peiner benahmen sich gehörig daneben

Peine Saftige Strafen: Zwei Peiner benahmen sich gehörig daneben

Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, Körperverletzung und Vergehen gegen das Tierschutzgesetz: Eine ganze Reihe von Vorwürfen hat die Staatsanwaltschaft jetzt vor dem Amtsgericht Peine gegen einen Sanierer (34) und einen Kaufmann (26) aus Peine zur Anklage gebracht. In erheblich angetrunkenem Zustand hatten sie eine Familie geschädigt und auch den Hund nicht verschont.

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Das Amtsgericht in Peine.

Quelle: A

Der jüngere der beiden erheblich Angetrunkenen wollte damals seine Blase entleeren, was er aber dummerweise auf dem Grundstück eines Anliegers zu tun gedachte. Der 35-Jährige Grundstückseigner bekam das mit und wollte es unterbinden, was aber verbal nicht gelang - mit dem Resultat, dass es zu einer Rangelei kam und mindestens einer von beiden kurzzeitig zu Boden ging.

Als sich der Vater des Grundeigentümers und dessen Frau einmischten, kam der 34 Jahre alte Angetrunkene dazu, um seinem Kumpel zur Seite stehen. Das Tohuwabohu endete mit einer blutigen Nase und einer verbogenen Brille für den Senior und einer Rippenprellung für dessen Hund, der bei all dem einen Tritt in die Seite abbekam.

„Aber die beiden waren sehr betrunken“, milderte der Grundstückseigner von sich aus die unbeholfenen Attacken der Angeklagten ab. Zivilrechtlich war der 34-Jährige bereits zur Zahlung von 480 Euro Schadenersatz - auch für die Tierarztkosten und zahlbar in Raten - verurteilt, ansonsten kam er mit 60 sozialen Arbeitsstunden davon.

Beide waren gleich am nächsten Tag mit Blumenstrauß zur fälligen Entschuldigung bei der Familie vorstellig geworden, die diese aber nicht annahm.

Der 26-Jährige, wie auch der ältere kein unbeschriebenes Blatt, hatte sich anderentags in einer Notsituation ohne Wissen des Besitzers ein nicht angeschlossenes Fahrrad für eine Stunde ausgeliehen und wieder zurückgebracht.

Obwohl er wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz unter Bewährung steht, muss der Mann (26) laut Gerichtsurteil nicht ins Gefängnis, sondern kam wegen der Vergehen mit 2700 Euro Geldstrafe davon.

hui

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