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Säure-Alarm: 50 Feuerwehrmänner im Einsatz

Peine-Stederdorf Säure-Alarm: 50 Feuerwehrmänner im Einsatz

Stederdorf . Großalarm für die Feuerwehr gestern Abend um 18.10 Uhr im Gewerbegebiet Stederdorf: Beim Arzneimittel-Versand Noweda waren mutmaßlich giftige chemische Säuren verdampft. Experten mit Atemschutzgeräten und Schutzanzügen klärten die Lage. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

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Die Gefahrgutexperten der Feuerwehr im Einsatz: Beim Arzneimittelversand Noweda waren mutmaßlich giftige Säuren verdampft.

„Wir lagern in einem abgeriegelten Raum Säuren und Laugen in Flaschen, da sie bei uns als Abfall anfallen“, sagte Noweda-Betriebsleiter Alexander Mühlpforte der PAZ. Bei der Entsorgung dieser Säuren, die sich in Ein-Liter-Flaschen in Kartons befanden, hatten zwei Mitarbeiter nasse Stellen entdeckt. „Sie haben dann sicherheitshalber die undichte Desinfektions-Flasche mit Essigsäure in ein 30-Liter-Fass gesteckt. Dabei ist es zu einer starken Ausgasung gekommen“, so Mühlpforte.

Die beiden Mitarbeiter hätten sogenannten Absorber zum Löschen auf das nasse Gefäß gekippt, doch die Ausgasung habe man nicht stoppen können. Der Noweda-Betriebsleiter betonte: „Sofort haben unsere Mitarbeiter den Raum verlassen, ihn verschlossen und die Feuerwehr alarmiert.“

Etwa 50 Feuerwehrleute der Wehren Stederdorf, Kernstadt, des Gefahrgutzuges, des ABC-Zuges, der Einheit „Spüren & Messen“ sowie der Logistik kamen mit Sirenen und Blaulicht zum Unfallort und riegelten an der Heinrich-Hertz-Straße die Zufahrt zu Noweda ab. Sechs Experten des Gefahrgutzuges zogen ihre Atemschutzgeräte sowie die grünen Schutzanzüge an, und nacheinander gingen jeweils zwei Mann in den Raum, in dem es weitere Ausgasungen gab. Über Funk informierten sie ihre Kollegen draußen über die Situation im Inneren.

Die Peiner Feuerwehrleute konnten die Ausgasung stoppen, das Gas wurde über ein Absaugsystem entfernt. Vermutlich gab es laut Einsatzleiter Tim Wiesemann „Rückstände in dem Fass, die bei der Verbindung mit der Essigsäure eine chemische Reaktion ausgelöst haben“. Die Stoffe wurden getrennt, und das Fass wurde verschlossen. Jetzt wird es von einem Entsorger abgeholt. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Um 20.15 Uhr war der Feuerwehr-Einsatz erfolgreich beendet.

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