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SPD nominiert Saemann für Bürgermeister-Wahl

Peine SPD nominiert Saemann für Bürgermeister-Wahl

Peine. Es ist entschieden - und zwar eindeutig: Klaus Saemann (49) tritt im kommenden Jahr für die Peiner SPD bei der Bürgermeister-Wahl an.

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Christian Hoffmann, der frisch gekürte SPD-Bürgermeisterkandidat Klaus Saemann und Matthias Wehrmeyer (von links).

Quelle: Michael Lieb (mic)

Von den 32 Delegierten des SPD-Stadtverbands sprach sich gestern Abend bei der Aufstellungsversammlung im Egon-Bahr-Haus die große Mehrheit für den Rechtsanwalt aus Peine aus, er erhielt 23 Stimmen. Die weiteren Bewerber, Matthias Wehrmeyer (59) und Christian Hoffmann (63), bekamen fünf beziehungsweise vier Stimmen.

Als das mit Spannung erwartete Ergebnis aus der geheimen Wahl bekannt gegeben wurde, gab es kein Halten mehr auf den Plätzen und lauten Applaus. Alle wollten dem frisch gekürten Kandidaten gratulieren. Und dieser strahlte überglücklich. Seiner Frau schrieb er zwischendurch schnell eine SMS mit einem „Daumen hoch“. Saemann bedankte sich für die Unterstützung seiner Kandidatur. Seine Ziele für die Kommunalwahl 2016: die Bürgermeisterwahl gewinnen und in den Ortsräten sowie im Stadtrat jeweils die absolute Mehrheit holen.

„Mir ist klar, dass die eigentliche Arbeit erst jetzt beginnt“, spielte Saemann auf die bevorstehende heiße Wahlkampfphase an. Über seine Nominierung sei er sehr glücklich, mit einem Ergebnis in dieser Höhe habe er gar nicht gerechnet. Wie bereits angekündigt wolle er sich im Falle seiner Wahl unter anderem für mehr Bürgerbeteiligung, die Belebung der Innenstadt und regionale Vernetzung einsetzen.

Als guter Verlierer gab sich Christian Hoffmann, der Geschäftsführer des Peiner Kulturrings ist: „Als Quereinsteiger war mir klar, dass ich ein dickes Brett zu bohren habe. Zwei bis drei Stimmen mehr hätte ich mir schon erhofft, aber für mich zählen im Nachhinein die positiven Erfahrungen der vergangenen Wochen.“

Auch Matthias Wehrmeyer, der als Leiter der Landesversorgungsverwaltung tätig ist, sah das Ergebnis entspannt: „Für mich ist es völlig okay, jedenfalls besser als wenn es am Ende 17 zu 15 gestanden hätte.“ Ihm sei wichtig gewesen, dass keiner der drei SPD-Bewerber in dieser Phase unter die Räder gerät. Und das sei eben nicht passiert. Dies sah auch Klaus Saemann so: „Hier geht keiner von uns beschädigt raus.“

Die Kommunalwahl mit Bürgermeister-Wahl findet am 11. September 2016 statt. Amtierender Peiner Bürgermeister ist der 66-jährige Michael Kessler (SPD). Die Peiner CDU hat Andreas Meier zur Bürgermeister-Wahl ins Rennen geschickt. Der 51-Jährige aus Schmedenstedt arbeitet bei der Bundespolizei als Referatsleiter.

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