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SPD am Flüchtlingsheim: "Vorbildliche Arbeit"

Peine SPD am Flüchtlingsheim: "Vorbildliche Arbeit"

Peine. Wie ist die Situation in den städtischen Flüchtlingsunterkünften? Und wie leben die Menschen dort? Mit diesen Fragen beschäftigte sich jetzt die Peiner SPD-Fraktion. Stadtrat Friedhelm Seffer führte die 17 Politiker durch die größte Asylbewerber-Unterkunft der Stadt im Unternehmenspark II an der Woltorfer Straße, wo aktuell 250 Personen leben.

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Die Peiner SPD-Fraktion besuchte die Flüchtlingsunterkunft an der Woltorfer Straße im Unternehmenspark II.

Quelle: Foto: mic

Fraktions-Chef Bernd-Detlef Mau zeigte sich begeistert: „Hier wird wirklich großartige, ja geradezu vorbildliche Arbeit geleistet.“

Startpunkt des etwa einstündigen Rundgangs war die Halle F, in der überwiegend „alleinreisende Männer“ wohnen. Raum ist dort für 248 Einzelpersonen, derzeit sind 172 Plätze belegt. Was den SPD-Politikern sofort auffiel: Bei einer Außentemperatur von knapp über dem Gefrierpunkt war es in den Hallen angenehm warm, gefühlt um die 20 Grad. Frieren muss dort offensichtlich niemand.

Kurios: Im Unternehmenspark müssten nach den Zahlen der Behörden eigentlich deutlich mehr Flüchtlinge leben, doch schon auf dem Weg von der Landesaufnahmestelle in Braunschweig nach Peine gingen einige Personen verloren, sagte Seffer. Diese setzten sich zu Verwandten ab oder reisten auf eigene Faust in andere Städte weiter.

Sowohl die Großraumküchen als auch die Gemeinschaftsräume wirkten sehr aufgeräumt und sauber, was fast schon erstaunlich ist, wenn man bedenkt, dass dort überwiegend junge Männer aus sechs unterschiedlichen Herkunftsländern leben. Laut Seffer habe es aber auch mehrere Ansagen gegeben, die letztlich gefruchtet hätten.

Einer der Bewohner ist Ibrahim Hassoun aus Syrien. Der 24-Jährige ist seit knapp sieben Monaten in Peine und fühlt sich wie die meisten anderen hier sehr wohl. Was er sich am meisten für die Zukunft wünscht? „Noch mehr Unterstützung, eine Arbeit zu finden und eine eigene Wohnung.“

Bei der Unterbringung von Flüchtlingen in privaten Wohnungen hat sich bei der Stadt mittlerweile übrigens folgende Praxis bewährt: Voraussetzung sind Grundkenntnisse der deutschen Sprache und, dass die Personen sich korrekt verhalten. Familien werden bevorzugt.

Da vor allem der Spracherwerb eine wichtige Voraussetzung für alle weiteren Schritte für die Neuankömmlinge ist, gibt die Stadt hier mit großem Engagement Starthilfe. In einer Halle auf dem Gelände gibt es regelmäßig Deutschunterricht und Kurse in kleinen Gruppen.

„Die Stadt macht wirklich sehr viel für Flüchtlinge“, lobte SPD-Fraktionschef Bernd-Detlef Mau. Auch die Partei-Kollegen Ewald Werthmann und Dietmar Meyer lobten die „wirklich durchdachte Organisation vor Ort“ und eben vor allem die Angebote wie die regelmäßigen Deutschkurse.

mic

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