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SPD: Peine soll raus aus Atomstrom

Plan: 5,7 Megawatt Strom selbst erzeugen SPD: Peine soll raus aus Atomstrom

Die Peiner SPD-Mehrheitsfraktion möchte, dass die Stadtwerke auf Dauer auf Atomstrom verzichten. Dazu hat sie jetzt einen Prüfantrag an die Geschäftsleitung gestellt.

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Stadtwerke Peine: Blick auf das Hauptgebäude an der Woltorfer Straße.

Quelle: im

Peine. SPD-Fraktionschef Bernd-Detlef Mau sagt der PAZ: „Uns ist klar, dass man Atomkraftwerke nicht von heute auf morgen abschalten kann. Aber wir möchten ein Zeichen setzen und dafür sorgen, dass unsere Stadtwerke auf erneuerbare Energien setzen.“ Und die städtische Tochter konzentriere sich ja bereits auf Zukunfts-Energien . Der Vorsitzende des Stadtwerke-Aufsichtsrates, Dietmar Meyer (SPD), fügt hinzu: „Die schrecklichen Ereignisse in Japan zeigen, dass die friedliche Nutzung der Kernenergie nicht beherrschbar ist und die Folgen von Störfällen verheerend sein können.“ Deswegen müsse der schnelle Ausstieg aus der Atomkraft erfolgen. „Peine will dabei ein Vorreiter sein und setzt auf Dauer auf sauberen Strom“, betont Meyer. Weitere deutsche Stadtwerke würden dann vermutlich nachziehen. Die sinkende Nachfrage nach Atomstrom werde dann die Energie-Erzeuger dazu zwingen, ihre Strom-Erzeugung auf ökologisch verträgliche Formen umzustellen. Die Stadtwerke Peine seien dabei auf einem guten Weg. Bernd-Detlef Mau erklärt: „Unser Geschäftsführer Ralf Schürmann hat dafür bereits die richtigen Weichen gestellt. Wir werden immer mehr Strom selbst herstellen und das auf umweltverträgliche Art.“ Veranschlagt sei bei den Stadtwerken eine Strom-Gesamtleistung von zehn Megawatt (MW). Durch die drei neuen Projekte könne man zukünftig mehr als die Hälfte der Leistung abdecken: Vom Gas- und Dampfturbinenkraftwerk Bremen erhalte man drei MW, vom Biogas-Blockheizkraftwerk an der Woltorfer Straße 1,7 MW und vom Nordsee-Windpark ein MW. Das macht insgesamt 5,7 MW.

Laut Peines Stadtwerke-Chef Ralf Schürmann wird die städtische Tochter 5,5 Millionen Euro in Zukunfts-Energien investieren. Man beteiligt sich mit 1,2 Millionen Euro am Biogas-Blockheizkraftwerk (Kosten: insgesamt 6 Millionen) an der Woltorfer Straße in Peine. Das Kraftwerk soll noch dieses Jahr entstehen. Dazu kommt eine Investition in den Offshore-Windpark BARD 1 in der Nordsee (1,3 Millionen). Hier soll der erste Strom 2012 Peine erreichen. Und man investiert in ein Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk in Bremen (3 Millionen). Das geplante Kraftwerk (450 Millionen Euro), das bis 2013 stehen soll, erzeugt bei einer Leistung von 445 Megawatt fast halb so viel Strom wie ein Kernkraftwerk.

tk

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