Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
SPD: Fahrradtour zur Peiner Kläranlage

Schmedenstedt SPD: Fahrradtour zur Peiner Kläranlage

Schmedenstedt. „Dem eigenen Abwasser bis zur Kläranlage folgen“, lautete die Idee der SPD Schmedenstedt. Umgesetzt wurde das Vorhaben jetzt in Form einer Fahrradtour zur Peiner Kläranlage. Zu der Radtour waren auch alle Schmedenstedter Einwohner eingeladen.

Voriger Artikel
Salzgitter AG: Gewinn-Rückgang im ersten Halbjahr
Nächster Artikel
Wasserski am Kanal: WSC lädt ein

Die Besucher aus Schmedenstedt ließen sich von Andreas Steffen die Peiner Kläranlage erklären.

Von Schmedenstedt aus ging es mit dem Fahrrad hinaus zum Standort der ehemaligen Kläranlage aus dem Jahr 1959, wo der erste Stopp gemacht wurde. „Da diese Kläranlage den gesteigerten Vorgaben zur Abwasserqualität nicht mehr entsprechen konnte, musste der Betrieb eingestellt werden“, erklärt Bernd Kielhorn vom SPD-Ortsverein. „Die Kläranlage wurde abgerissen und durch eine moderne Pumpstation ersetzt. Während das geklärte Abwasser früher in den Pisserbach abgeleitet worden ist, wird das Abwasser jetzt durch eine Druckrohrleitung zum zentralen Klärwerk der Stadt Peine gepumpt.“

Dieser Druckrohrleitung folgte man nun mit dem Fahrrad weiter durch die Feldmark zunächst bis zum Abwasserpumpwerk in Dungelbeck. Ab hier wird das Abwasser aus Schmedenstedt zusammen mit dem Abwasser aus Dungelbeck weiter gepumpt. Vorbei am Dungelbecker Kiesteich und dem Sportplatz auf der Sammthude ging die Fahrradtour auf der Hertha-Peters-Brücke über den Mittellandkanal. An dieser Stelle unterquert auch das Abwasser den Mittellandkanal, sichtbar nur durch ein Hinweisschild auf einen Düker. Entlang der Ilseder Straße, Wiesenstraße, Fuhsering und Vöhrumer Straße gelangten das Abwasser und die Fahrradkolonne zur zentralen Kläranlage der Stadt Peine.

Hier fand eine ausführliche Erklärung der Funktionsweise der gesamten Anlage durch den Betriebsleiter Andreas Steffen statt. Er wies auch auf die Probleme der Kläranlage hin, die durch Stoffe entstehen, die eigentlich nicht in das Abwasser gehören, wie etwa hoch reißfeste Papierreinigungstücher. „Bei einer Besichtigung des Klärwerkes erhält man ein Gespür dafür, welche Probleme durch das einfache Wegspülen von Materialien in die Kanalisation und der Kläranlage hervorgerufen werden können“, bemerkte Ratsherr Bernd Kielhorn.

Nach den theoretischen Erklärungen ging es zu Fuß durch die komplette Anlage bis zur Stelle, an der das aufwändig geklärte Wasser in die Fuhse abgeleitet wird.

„Eine interessante Fahrradtour, die von etlichen Schmedenstedtern gern angenommen worden ist“, bemerkt Bernd Bode, Vorsitzender der SPD in Schmedenstedt, nach der Rückkehr der Radler in den Heimatort.

sip

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Bombendrohnung in der Peiner City
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung