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SEK-Team stürmte falsche Wohnung:Ermittler irrten sich in der Tür

Hohenhameln/Sievershausen SEK-Team stürmte falsche Wohnung:Ermittler irrten sich in der Tür

Sievershausen. Schrecken in der Morgenstunde: Am Donnerstagmorgen um 6.10 Uhr stürmte ein Sondereinsatzkommando (SEK) der Polizei Hannover die Wohnung von Brigitte und Andreas Gebhardt in Sievershausen - versehentlich. Die Beamten hatten in dem Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung die falsche Tür erwischt.

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Am frühen Morgen wurde ihr Haus in Sievershausen versehentlich Ziel eines SEK-Einsatzes: Brigitte und Andreas Gebhardt.

Quelle: im

„Wir haben den Hinweis bekommen, dass in dem Haus eine Person gemeldet ist, die illegal eine scharfe Waffe besitzt“, erklärt Polizei-Sprecherin Martina Stern Hintergründe des Einsatzes vom Zentralen Kriminaldienst der Polizeidirektion Hannover. Aufgrund dieses Hinweises wurde in die Ermittlungen das SEK eingeschaltet. „Dabei haben wir uns Baupläne des Hauses beschafft, die leider nicht mehr aktuell sind“, sagt Stern. So sei es zu dem folgenreichen Irrtum gekommen.

„Wir waren schon wach, als wir plötzlich heftige Schläge an der Haustür hörten“, sagt Brigitte Gebhardt. Sie sei dann nach unten gegangen und habe gesehen, dass der komplette Hof erleuchtet ist. „Ich habe um Hilfe gerufen. Mein Mann hat dann die Tür geöffnet.“

Vermummte Beamte seien in das Haus gestürmt, die Gebhardts mussten sich auf den Boden legen, erzählen sie. Im Haus befanden sich aber nur noch die 15-jährige Tochter und der neunjährige Sohn. „Erst als die Beamten das Haus durchsucht hatten, konnten wir erklären, dass alles offenbar nur ein Irrtum ist“, sagt Gebhardt.

Gestern gab es ein Treffen in Hannover mit den Verantwortlichen der Polizei. „Dabei haben wir den Sachverhalt aufgeklärt und uns auch bei der Familie entschuldigt“, sagt Polizei-Sprecherin Stern, was die Gebhardts bestätigen. Selbstverständlich trägt die Polizei auch die Kosten für die Haustür, die dem Rammbock übrigens standhielt. Der Schaden an der gerade einmal wenige Monate alten Tür beträgt mehrere 1000 Euro.

Inzwischen hat sich auch die gesuchte Person bei der Polizei gemeldet. „Der Verdächtige hatte von dem Einsatz gehört“, sagt Stern. Er konnte den Verdacht ausräumen. Stern: „Es hat sich nicht bestätigt, dass er eine illegale scharfe Waffe besitzt.“

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