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SEK-Razzia: Sechs Tatverdächtige sollen ihr Opfer gequält haben

Peine SEK-Razzia: Sechs Tatverdächtige sollen ihr Opfer gequält haben

Peine. Stundenlang sollen sechs polizeibekannte Tatverdächtige bereits Anfang März einen erwachsenen Mann aus Peine festgehalten und gequält haben. Sie bedrohten und verletzten ihn - vermutlich mit Messern.

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Razzia in Peine wegen „erpresserischen Menschenraubs“: Die SEK-Polizisten durchsuchten am Dienstag Wohnungen am Damm.

Quelle: A

Die Tat-Hintergründe sind noch unklar. Nach PAZ-Informationen sollen die Täter vorher mit Drogen und durch Diebstähle aufgefallen sein. Nun müssen sich die festgenommenen „sechs dringend Tatverdächtigen aus Peine“ vor dem Haftrichter verantworten. Das ist das Ergebnis der Razzia des Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei am Dienstag in Peine (PAZ berichtete). Christina Pannek, Sprecherin der zuständigen Staatsanwaltschaft Hildesheim, sagte: „Der Haftrichter entscheidet, ob die Männer in Untersuchungshaft bleiben. Er wertet gerade die Beweismittel aus und vernimmt Zeugen.“ Man ermittele wegen des Tatvorwurfs des erpresserischen Menschenraubs und versuchter schwerer räuberischer Erpressung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. „Das Opfer sollte mit Gewalt zur Herausgabe von bestimmten Dingen genötigt werden“, so Pannek.

Festgenommen wurden die sechs Tatverdächtigen bei der Razzia am Dienstag. Die SEK-Experten durchsuchten insgesamt elf Wohnungen in der Kernstadt und in Telgte. Die Razzia zog sich über mehrere Stunden hin. „Am Ende gab es die Festnahmen der sechs Männer“, bestätigte Pannek. Gesucht haben die Beamten dabei auch die Tatwerkzeuge - vermutlich Messer. Weitere Einzelheiten wollte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft noch nicht nennen, „denn die Ermittlungen laufen noch“.

Hintergrund der Razzia ist, dass die Tatverdächtigen den Peiner gegen seinen Willen festgehalten und gequält haben sollen. Sie ließen das Opfer später laufen, das sich dann direkt an die Polizei wandte. Mit der Anzeige kamen die Ermittlungen ins Rollen. Laut gut unterrichteter Kreise soll sich die Tat im Drogenmilieu abgespielt haben. Das wollte die Staatsanwältin nicht bestätigen. Wie die PAZ erfuhr, gab es Durchsuchungen am Saarlandring in Telgte und am Damm in der Kernstadt. Unbestätigt sind Durchsuchungen „Am Bauhof“ und in der Mittelstraße in der Südstadt.

tk/pif

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