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Rund 400 Teilnehmer aus Peine beim Warnstreik

Peine Rund 400 Teilnehmer aus Peine beim Warnstreik

Kreis Peine/Salzgitter. Die Warnstreiks im Zuge der Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Dienst gehen weiter. Am Dienstag fuhren mehr als 400 Gewerkschaftsmitglieder der Kommunalgewerkschaft Komba und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft Verdi nach Salzgitter.

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Demonstrationszug in Salzgitter: Mitglieder der Gewerkschaften Komba und Verdi aus Peine streikten dort für mehr Geld und gegen Kürzungen bei der Altersvorsorge.

Dort demonstrierten rund 1500 Teilnehmer für mehr Lohn. „Der Warnstreik war notwendig, weil die Arbeitgebervertreter von Bund und Kommunen in den ersten beiden Verhandlungsrunden kein befriedigendes Angebot vorgelegt haben und gleichzeitig massive Verschlechterungen bei der Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes gefordert hatten“, sagte Carsten Stuhr von der Komba in Peine. Sebastian Wertmüller, Regions-Geschäftsführer von Verdi, ergänzte: „Die Botschaft aus Salzgitter heißt: Hände weg von der betrieblichen Alterskasse und mehr Geld in den Beutel!“

Aus Peine waren am Vormittag 158 Mitglieder der Gewerkschaft Verdi vom Peiner Gewerkschaftshaus in Richtung Salzgitter mit drei Bussen gestartet. Von der Komba starteten rund 250 Mitglieder mit Pkws und Bussen nach Salzgitter. Beteiligt haben sich Beschäftigte aus den Kindertagesstätten, der Abfallwirtschaft, der Stadtentwässerung und aus vielen Bereichen der kommunalen Verwaltung.

Mit dabei war auch Stephan Hahn von Verdi, der im Jugendamt des Kreises arbeitet. Er sagte: „Wenn wir bei der Zusatzversorgung schlechter gestellt werden, verkleinert sich das Lohnplus. Das ist nicht hinnehmbar, zumal der Bund sich aktuell auch Gedanken über eine Rentenreform macht.“ Zudem kritisierte er, dass im öffentlichen Dienst viel Mehrarbeit wegen der Flüchtlinge anfalle.

Gülsün Dogan-Shahin, die in der Kindertagesstätte „Lummerland“ arbeitet, sagte: „Ich halte das Angebot der Arbeitgeber schon fast für eine Provokation.“ Insbesondere die Regeln für die spätere Rente seien nicht tragbar. „Wie sollen wir denn später über die Runden kommen?“, fragte sie. Außerdem müsste der Beruf der Erzieher deutlich aufgewertet werden. „Wir brauchen gerade bei der frühkindlichen Erziehung Fachkräfte und müssen dafür auch den Nachwuchs schulen.“

Von Thorsten Pifan

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