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Rückblick der Peiner Passau-Fahrer

Peine Rückblick der Peiner Passau-Fahrer

Peine/Passau. Das Stamm-Hotel ist gebucht, Fahrplätze sind reserviert und die Deutsche Bahn ist auf die trinkfeste Reisegruppe aus Peine vorbereitet - mit einem Extra-Vorrat der beliebten Hopfenkaltschale.

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Blicken auf 40 Fahrten nach Passau zurück: Horst Horrmann (links) und Martin Olbrich.

Quelle: ju

Peine. Denn am Dienstag ist es wieder soweit: Der CDU-Freundeskreis aus Peine macht sich mit 85 Interessierten auf den Weg in das bayrische Passau zum Politischen Aschermittwoch der CSU - und das bereits zum 40. Mal.

„Es ist immer ein riesiger Spaß“, sagt Organisator Martin Olbrich, der zu den Peiner „Passau-Fahrern“ der ersten Stunde gehört. „Für uns hat die Fahrt eine große Bedeutung. Das gesellschaftliche Miteinander und die Stammtisch-Atmosphäre gehören natürlich auch dazu.“

Eine große Verehrung des damaligen CSU-Chefs Franz Josef Strauß hat den ehemaligen stellvertretenden Peiner Bürgermeister Werner Schrader und seinen Freund Dr. Heinz Braul 1976 dazu veranlasst, mit einer Peiner Gruppe zum Politischen Aschermittwoch der CSU nach Passau zu fahren - und seither hat der Freundeskreis keine Veranstaltung in Passau verpasst. „Franz Josef Strauß einmal live zu erleben, war etwas ganz Besonderes“, schildert Olbrich. „Er war natürlich deftig in seiner Wortwahl und rhetorisch einfach toll. Jeder wollte seine bekannten Sprüche hören. Er wurde gefeiert wie ein Pop-Star.“

Stundenlang habe Strauß voller Leidenschaft zu den Gästen gesprochen. „Einmal hat er es auf ganze vier Stunden am Stück gebracht“, erinnert sich Olbrich. „Jeder hat seine Stullen und Getränke ausgepackt, um keine seiner Worte zu verpassen.“

Neben Strauß seien seine Nachfolger Edmund Stoiber und Horst Seehofer weitere Höhepunkte der Fahrt gewesen. „Horst Seehofer hat auch Originalität in seinem Auftreten und er redet gut“, so Olbrich.

Rund 50 Peiner machen sich jährlich auf den Weg nach Passau. Im Jubiläums-Jahr zur zehnten Fahrt waren sogar 220 Teilnehmer dabei. „Eine Abordnung von 20 Peinern wurde zu einem Empfang bei Franz Josef Strauss eingeladen“, blickt Olbrich zurück. „Unser Freundeskreis war schon damals bestens bekannt.“ Als „verkappte CSU aus Norddeutschland“ habe man die Peiner betitelt. Und seit Olbrich 2002 den damaligen CSU-Generalsekretär Thomas Koppel zufällig auf dem Weg in das Hotel auf der Straße traf und Olbrich ihn spontan zum Begrüßungsabend der Passau-Fahrer einlud, kommt in jedem Jahr der Generalsekretär in das Hotel der Peiner, um sie zu begrüßen.

Und auch in zahlreichen Medien waren die Passau-Fahrer aus Peine bereits vertreten. Ob NDR, Bayrischer Rundfunk oder Spiegel Online - „Sie alle haben schon über den CDU-Freundeskreis aus Peine berichtet“, sagt Olbrich stolz. „Peine hat halt schon immer Ausstrahlung gehabt.“

ju

Mehr Infos dazu gibt es in der Samstags-Ausgabe der PAZ

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