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Rübenanbauer erwarten Spitzenergebnis

Peine Rübenanbauer erwarten Spitzenergebnis

Die Zuckerrübe läuft zur Hochform auf: Die Ergebnisse des Zuckerrüben-Anbauerverbands Niedersachsen-Mitte übersteigen voraussichtlich alle Prognosen. Mit fast 67 Tonnen pro Hektar bei einem Zuckergehalt von mehr als 18 Prozent werden voraussichtlich 12 Tonnen Zucker pro Hektar erreicht.

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Etwa 170 Mitglieder und Gäste informierten sich bei der Versammlung des Zuckerrüben-Anbauerverbandes Niedersachsen-Mitte im Peiner Schützenhaus über die Zukuft des Marktes in Europa.

Quelle: cb

Peine . Beim Zuckerrüben-Anbauerverband Niedersachsen-Mitte, der im Peiner Schützenhaus tagte, gibt es einen epochalen Wechsel: Hans-Heinrich Prüße aus Ahlten schied nach knapp 20 Jahren als Vorsitzender aus dem Vorstand aus. Zum neuen Verbandsvorsitzenden wurde der 50-jährige Landwirt Helmut Bleckwenn aus Garmissen im Landkreis Hildesheim gewählt. Bleckwenn bewirtschaftet einen Ackerbaubetrieb in einer Kooperation mit weiteren Betrieben in der Hildesheimer Börde.

In seinem Grußwort an die etwa 170 Mitglieder und Gäste im Peiner Schützenhaus bat Bleckwenn um eine breite Unterstützung der Mitglieder bei den anstehenden Aufgaben. Neben der kritischen Begleitung der Nordzucker AG zählte Bleckwenn die Weiterentwicklung der Zuckermarktordnung in einigen Jahren zu den Herausforderungen der Verbandsarbeit. „Wir wollen erreichen, dass die Zuckerrübe auch weiterhin eine Feldfrucht ist, deren Anbau sich für unsere Rübenanbauer lohnt“, sagte Bleckwenn.

Das hiesige Anbaugebiet gehört zu den Spitzenregionen bei Nordzucker. Allerdings sind diese hohen Zuckererträge auch bitter nötig, damit der Zuckerrübenanbau trotz der gesunkenen Rübenpreise weiterhin wettbewerbsfähig bleibt, hieß es. Die Vertragsmengen werden aufgrund dieser guten Ernte deutlich übererfüllt und der Preis für die zusätzlichen Rüben wird am Kampagne-Ende zwischen Nordzucker und Vertretern der Rübenanbauer ausgehandelt.

Einen Rückblick zur Verbandsarbeit gab der Geschäftsführer des Verbandes Dr. Clemens Becker, Hildesheim. Dazu gehören beispielsweise die Kontrollen auf den Rübenhöfen bei der Bewertung der angelieferten Zuckerrüben, das Angebot von Informationsveranstaltungen für die Rübenanbauer und die Mitarbeit an Feldversuchen zur Weiterentwicklung des umweltschonenden Zuckerrübenanbaus. Einer der aktuellen Schwerpunkte der Verbandsarbeit ist die Erprobung neuer Ernteverfahren, um die Verluste bei der Zuckerrübenernte weiter zu verringern, sagte Becker.

In seinem Gastvortrag skizzierte Dr. Niels Pörksen, Vorstandsmitglied Nordzucker AG, aktuelle Aspekte zum europäischen Zuckermarkt. Durch die Reform der Zuckermarktordnung sei die EU von einem Exporteur von Zucker zu einem Zuckerimporteur geworden. Lediglich 75 Prozent des europäischen Zuckerverbrauchs werden noch innerhalb der EU aus Rüben produziert. In diesem Sektor wolle Nordzucker weiterhin eine führende Rolle spielen.

Pörksen forderte die Rübenanbauer auf, die Zuckerrübenerträge weiterhin zu steigern, damit der Zuckerrübenanbau auch in Norddeutschland wettbewerbsfähig bleibe.

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Hintergrund

Rübenanbauer

Wechsel an der Verbandsspitze der Zuckerrübenanbauer: Bei dem bisherigen Verbandsvorsitzenden Hans-Heinrich Prüße bedankte sich der neue Vorsitzende Helmut Bleckwenn für eine „hervorragende Verbandsarbeit“.

Mit der Gründung der Zuckerrübenanbauerverbände Anfang der 90er-Jahre wurde eine schlagkräftige Interessenvertretung für die Zuckerrübenanbauer aufgebaut, die Prüße entscheidend mitgeprägt habe. Auch in schwierigen Situationen habe Prüße stets Weitblick bewiesen und mit Nachdruck Positionen im Sinne der Rübenanbauer vertreten.

Bei den Wahlen wurden Helmut Bleckwenn (Garmissen), Dr. Günter Olfe (Volkse), Hans-Heinrich Philipps (Wunstorf-Kolenfeld), Bernd Schliephacke (Rohrsheim) und Hermann Waßmuß (Elbe-Gustedt) in ihrem Amt als Vorstandsmitglied bestätigt. Cord Molsen (Lehrte) wurde neu in den Vorstand gewählt. Zum Kassenprüfer wählten die Verbandsmitglieder Hans-Joachim Wendt (Seinstedt).

Der Zuckerrüben-Anbauerverband Niedersachsen-Mitte vertritt rund 2600 Zuckerrüben-Anbauer im Einzugsbereich der Zuckerfabriken Clauen, Nordstemmen und Schladen mit einer Rübenanbaufläche von etwa 44000 Hektar.

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