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Rotary Club: Benefiz-Konzert für Afrika

Peine Rotary Club: Benefiz-Konzert für Afrika

Peine. Der Rotary Club veranstaltete jetzt ein Rotary International Concert nach dem Motto „Africa meets Classic“, dessen Erlös an den Verein Benkadi geht. „Benkadi setzt sich für den Erhalt der Kultur in Afrika, Schwerpunkt Mali ein“, so Uwe Gremmler, Präsident des Rotary Clubs Peine.

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Beim Benefiz-Konzert spielte auch ein Streicherensemble mit Martin Weller an der Trompete.

Quelle: cw

Moderiert wurde das Konzert von Martin Weller, Manager des Staatsorchesters Braunschweig. Das Streicherensemble des Staatsorchesters und Weller überzeugten in der ersten Hälfte des Konzertes. Im Anschluss hieß es: Bühne frei für den in Mali geborenen Aly Keita mit seinem Balafon und seiner Band.

Etwa 250 Gäste lauschten in der Schützengilde bei Fingerfood den Klängen der Musik aus der ganzen Welt. „

„Gegründet wurde unser Service-Club Anfang des letzten Jahrhunderts im Sinne des sozialen Charakters“, verriet Gremmler. Sozial eingestellt ist auch der Verein Benkadi, den Dr. Edda Brandes gründete: „Ich fühle mich reich beschenkt und ich finde die Idee gut, dass mein ehemaliger Klassenkamerad solch ein Konzert mit seinem Club zugunsten von Benkadi veranstaltet.“

Angefangen habe alles im Jahre 1977, als Brandes ihre erste Sahara Durchquerung unternahm. Damals verlor sie ihr Herz an Afrika. Die Musikethnologin setzt sich mit ihrem Verein für den Erhalt der Kultur in Afrika ein und kämpft für den Aufbau von Kulturräumen. „Alle mündlich überlieferten Traditionen gehen unwiderruflich verloren. Wir möchten die aussterbende Musik, aber auch die Kultur retten“, so Brandes.

Mit dem Erlös des Benefizkonzertes soll genau das weiterhin getan werden: Musik soll dokumentiert werden, die Kultur soll erhalten bleiben. Gremmler weiß: „Afrika ist es wert, weil es kulturell reich ist. Wenn man den Leuten ihre Heimat erhält, kommen sie nicht zu uns, sondern bleiben gerne in ihrem Land wohnen. Wir müssen ihnen aber Bildung, Gesundheit, Frieden und Kultur geben.“

Brandes weiter: „Wir möchten den Reichtum, den es dort gibt, im Gegensatz zum Leid setzen und zeigen, dass es großes Potenzial an Kenntnis, Wissen und Reichtum gibt, an dem die Afrikaner selber Spaß haben.“ Etwa 5000 Euro konnten an dem Abend eingenommen werden.

cw

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