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Rosenhagen: „Fahrlässiger Umgang mit offenem Feuer“

Peine Rosenhagen: „Fahrlässiger Umgang mit offenem Feuer“

Peine. Das Feuer am Rosenhagen in Peine, bei dem ein altes Fachwerkhaus komplett zerstört worden ist, entstand durch den fahrlässigen Umgang mit offenem Feuer.

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Am Morgen des 10. Juni stand das Fachwerkhaus am Rosenhagen in Flammen.

Das bestätigte jetzt Polizei-Sprecher Peter Rathai auf Anfrage der PAZ: „Das Feuer ist durch fahrlässige Brandstiftung entstanden“, sagte er.

Rückblick: Am Morgen des 10. Juni stand das Fachwerkhaus der ehemaligen Bäckerei von Karl Nienstedt in Flammen (PAZ berichtete). Mehr als 100 Peiner Feuerwehrleute waren im Einsatz - auch um den historischen Gebäudebestand in der Nachbarschaft zu retten.

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, weil in der alten Bausubstanz die Flammen immer wieder aufflackerten. Drei Tage nach dem Unglück hatten sich Glutnester erneut entzündet. Letztlich war die Stadt Peine gezwungen, das Gebäude abzureißen, um umliegende Gebäude zu schützen. Für den Abriss musste die Stadt etwa 55 000 Euro vorstrecken.

Was das Feuer konkret ausgelöst hat, steht allerdings nicht fest und wird vorerst auch nicht zu klären sein, da es den Brandort nicht mehr gibt. Unabhängig von dem Fall erklärte Rathai: „Bei offenem Feuer kann es sich zum Beispiel um eine Kerze oder eine Zigarette handeln.“

Vier Bewohner aus dem betroffenen Gebäude und den umliegenden Häusern sowie zwei Feuerwehrmänner sind bei dem Unglück verletzt worden. Einer von ihnen brach bei den Nachlöscharbeiten durch das Dach ein. Er wurde dabei zum Glück nur leicht verletzt.

Nach PAZ-Informationen soll das Gebäude aus der Zeit um 1610 stammen. Im hinteren Teil soll sich noch der Ofen der alten Bäckerei befunden haben. Wegen der akuten Einsturzgefahr konnte aus dem Gebäude nichts mehr gerettet werden. Nachdem der Feuerwehrmann durch das Dach gebrochen war, durfte das urige Fachwerkhaus nicht mehr betreten werden.

Von Thorsten Pifan

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