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Rosenhagen: Brandruine steht nicht mehr

Peine Rosenhagen: Brandruine steht nicht mehr

Peine. Stück für Stück ist gestern die Brandruine am Rosenhagen dem Abrissbagger zum Opfer gefallen. Der Baggerfahrer ging dabei mit viel Fingerspitzengefühl vor, schließlich galt es, die Nachbarhäuser nicht zu beschädigen, was weitgehend auch gelang.

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Mit viel Fingerspitzengefühl trennte der Baggerfahrer Rohstoffe wie Holz von verkohlten Resten des Hausrats aus der Brandruine am Rosenhagen.

Quelle: Thorsten Pifan

Das urige Fachwerkhaus war am Freitag in Flammen aufgegangen und ausgebrannt. Da noch am Montag aus Glutnestern ein neues Feuer entstand und das Haus nach mehreren Einsätzen zum Nachlöschen stark einsturzgefährdet war, entschied die Stadt Peine, den Abriss anzuordnen - zur Gefahrenabwehr.

Die Arbeiten begannen am Dienstagmorgen. Zunächst mussten Schadstoffe von den Außenwänden abgebaut werden. Dort war unter anderem mit Asbest gearbeitet worden. Gestern begann dann der Bagger sein zerstörerisches Werk. Immer wieder verließ der Baggerfahrer seine Kabine, um sich aus der Nähe ein Bild von den Materialien zu machen, die direkt vor Ort getrennt wurden.

Die dicken Holzbalken, die zum Teil aus massiver Eiche bestanden, wurden bereits vor Ort getrennt. Bauleiter Frank Stoll erklärte: „Das Holz wird geschreddert und dann recycelt.“ Das restliche Material aus dem Haus - auch Teile des verbrannten Hausrats - landeten in einem zweiten Container. Stoll sagte: „Der Inhalt dieses Containers wird noch einmal sorgfältig sortiert, um Wertstoffe und Baumaterialien zu trennen.“

Im Normalfall werden die Gebäude, die Stoll mit seinem Team abreißt, komplett entkernt. Das war in diesem Fall nicht möglich, weil die Brandruine nicht mehr betreten werden durfte, nachdem am Montag zuerst ein Feuerwehrmann verunglückte, als er durch eine Decke brach, und ein Statiker später die Standsicherheit des Gebäudes infrage stellte. Spätestens in der kommenden Woche soll auch der Schutt abgefahren sein.

von Thorsten Pifan

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Peine. Seit heute Vormittag wird die Brandruine am Rosenhagen abgerissen. Nach dem Feuer am Freitag (PAZ berichtete) war aus Glutnestern immer wieder neues Feuer entstanden. Zudem war das Gebäude inzwischen einsturzgefährdet. Die Stadt Peine entschied deshalb im Zuge der Gefahrenabwehr, dass das Gebäude abgerissen werden soll.

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