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Roberto Capitoni bei Peiner Lachnacht: „Ich bin vom Bauchnabel ab Italiener“

Peine Roberto Capitoni bei Peiner Lachnacht: „Ich bin vom Bauchnabel ab Italiener“

Peine. Am Donnerstag, 25. September, präsentiert die PAZ die erste Peiner Lachnacht im Forum mit fünf Kabarettisten und Comedians: Lutz von Rosenberg-Lipinsky, Frederic Hormuth, Ole Lehmann, Vera Deckers - und Roberto Capitoni. Letzterer verrät im ersten Teil einer neuen Interview-Serie exklusiv, was die Zuschauer auf der Bühne erwartet - und wie er so tickt.

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Roberto Capitoni: „Wenn du alle zum Lachen bringst, hast du es geschafft.“

Quelle: A

Alle Künstler haben bei der Lachnacht keinen abendfüllenden Auftritt. In der Kürze liegt die Würze - ist das eine Herausforderung?

Ja, aber das macht Spaß. Denn wir kennen uns ja alle. Dieser Abend hat für uns etwas vom Klassentreffen. Und auf der Bühne ist klar: Wenn es am schönsten ist, muss man aufhören. Für die Zuschauer ist es abwechslungsreich. Lutz ist eher politisch, Ole singt, Vera kommt mit Frauenthemen. Wenn dieser Abend nicht schön wird, dann weiß ich es auch nicht.

Was machen Sie auf der Bühne - Kabarett oder Comedy?

Ich mache Unterhaltung und möchte, dass die Zuschauer zwei Stunden lang lachen. Ich erzähle viel über Kinder und Familie, über meine Kindheit, vorpubertäre Töchter - und über meinen italienischen Onkel Luigi, der jedem Betonschuhe macht, wenn man ihm widerspricht… Der ist immer präsent. Ach ja, das gilt auch für Zuschauer, die nicht kommen (lacht). Zu denen kommt mein Onkel dann auch…

Wie steht es denn um unseren Humor?

Sehr gut. Leute wie Rüdiger Hoffmann, Dieter Nuhr oder Atze Schröder haben dazu beigetragen, dass Humor einen höheren Stellenwert hat. Das komische Fach ist die Königsklasse auf der Bühne. Du hast überall, auch in Peine, alle Schichten im Publikum, von Jung bis Alt, die du gemeinsam zum Lachen bringst. Wenn es klappt, dann hast du alles richtig gemacht.

Sie sind Deutsch-Italiener - freuen sie sich über den Titel der deutschen Elf bei der Weltmeisterschaft?

Na klar. Ich habe gehofft, dass es klappt. Es schlagen immer beide Fußball-Herzen in mir. Da bin ich froh, dass wir nicht gegeneinander spielen mussten. Ich war 2006 im Stadion beim Halbfinale, das war grausam. Ich durfte nicht jubeln, die Sitznachbarn wollten mich fast lynchen.

Sie sind großer Fußball-Fan, haben auch eine Kolumne im „kicker“. Für wen schlägt ihr Herz?

In Italien bin ich für Juventus Turin, dann bin ich ab und zu mal Meister. Meine deutsche große Liebe ist der 1. FC Köln, weil ich dort lange gewohnt habe und zum Beispiel Toni Polster gut kenne.

Sie sind seit 1975 kein Italiener mehr, obwohl Sie 1962 dort geboren wurden…

Wir wohnten 1975 in Deutschland, ich hätte nicht mehr über die Grenze fahren dürfen, denn die hätten mich zum Militär einkassiert. Aber ich bin auch noch Schwabe. Ich kämpfe zwischen Spätzle und al dente. Ab dem Bauchnabel abwärts bin ich aber Italiener. Ich habe vier Kinder, habe also meinen Beitrag geleistet. Anders herum wäre billiger (lacht). Und noch ein perfektes Klischee: Ich habe eine blonde deutsche Frau geheiratet wie es sich für einen Italiener gehört.

Wie genießen Sie kulinarisch den Sommer?

Im Sommer liebe ich leckeres Milchspeiseeis, Stracciatella und Amarena. Und ich bin selbst ernannter Grillweltmeister, mit einem Bier in der Hand bin ich typisch deutsch.

  • Tickets für die Lachnacht gibt es bei der PAZ-Konzertkasse.
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