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Robert Falke: Musikunterricht in Equador

Peine Robert Falke: Musikunterricht in Equador

Equador zählt nicht zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen und doch verschlug es Robert Falke (18) aus Dungelbeck dorthin. Aber nicht zum Sonnen am Strand oder Badeurlaub - der Silberkamp-Gymnasiast gab Kindern und Jugendlichen in einer Musikschule in der Stadt Guayaquil Trompeten-, Posaunen- und Klavier-Unterricht.

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Der 18-jährige Dungelbecker gab den Kindern in Guayaquil auch Klavierunterricht.

Quelle: oh

„Eigentlich wollte ich mich nur für ein freies soziales Jahr im Ausland informieren“, erinnert sich der Dungelbecker Robert Falke. Durch einige Zufälle entdeckte er stattdessen die Initiative „Musiker ohne Grenzen“ - und reiste für sechs Wochen nach Equador, um dort Kindern und jungen Erwachsenen Musikunterricht zu geben. „Ich mache selbst seit elf Jahren Musik. Die Mischung aus Reisen und Musik fand ich sehr spannend“, betont der 18-Jährige. Sein Ziel: Guayaquil im nördlichen Equador.

Größtes Problem für den Gymnasiasten: „Vor der Reise habe ich kein Wort Spanisch gesprochen, aber schon in der ersten Woche, als ich noch keinen Unterricht gegeben habe, konnte ich viel lernen. Später konnte ich mich im Notfall auch mit Händen, Füßen und über die Musik verständigen.“ Bei der Eingewöhnung half dem Dungelbecker seine Gastfamilie: „Das war anfangs schon ein Kulturschock, in der Dusche gab es zum Beispiel nur kaltes Wasser - bei den Temperaturen in Equador war das aber gar nicht so schlimm.“

Nach einer Woche begann er, an der Musikschule in Guayaquil, an der sich die „Musiker ohne Grenzen“ engagieren, Unterricht zu geben. „Erst hatte ich drei Schüler, es kamen aber nach und nach immer mehr.“ Doch der nächste „Kulturschock“ wartete nicht lange auf sich: „Ich habe jeweils eine Stunde Unterricht pro Schüler gegeben, aber manchmal kamen die Schüler gar nicht, zur falschen Zeit oder mal einen Tag zu spät. Das ist in Equador eben so, daran musste ich mich gewöhnen.“

Kulturell, aber auch musikalisch boten sich viele Eindrücke: „Bei den Schülern waren auch wirkliche Talente dabei. Ein Junge spielte seit fünf Monaten Trompete - und war fast so gut wie ich nach sechs Jahren.“ Nicht nur deswegen zieht der Gymnasiast ein positives Resümee: „Die Kultur in Equador ist so anders - in einem guten Sinne. Die Menschen stehen auf einer Ebene, und ich habe mich super mit allen verstanden. Ich werde das auf jeden Fall noch einmal machen“ - diesmal, so Falke, aber nicht nur für sechs Wochen.

js

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