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Reformationstag: Bürgermeister und Pastor im Gespräch

Festgottesdienst und Diskussion in Kirche Reformationstag: Bürgermeister und Pastor im Gespräch

In der gut besetzten St.-Jakobi-Kirche feierten am Montagabend 250 Besucher Gottesdienst zum Gedenken an den Thesenanschlag Martin Luthers. Gleichzeitig wurde das Jubiläumsjahr eröffnet.

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Sie diskutierten anlässlich des Reformationstages in der St.-Jakobi-Kirche: Peines Bürgermeister Klaus Saemann (links) und Pastor Frank Niemann.  

Peine. 2017 jährt sich die Reformation zum 500. Mal. Pastor Frank Niemann hatte als Gesprächsgast den neuen Peiner Bürgermeister Klaus Saemann (SPD) eingeladen. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es bei Gebäck, Reformations-Secco und Jakobi-Wein noch reichlich Gelegenheit zum Austausch.

„Schon der erste Ton der Orgel machte deutlich: Heute ist ein Feiertag! Heute Vormittag haben wir bereits mit dem Kindergarten und den fünften bis achten Klassen der Burgschule hier gefeiert. Nun schließen wir den Tag mit einem Gottesdienst ab“, begrüßte Pastor Niemann.

Nach dem klassischen Lied zum Reformationstag „Ein feste Burg“ folgte die Predigt, in der sich Pastor Niemann mit den Grundgedanken der Reformation auseinandersetzte und deren Bedeutung für die heutige Zeit erörterte. Besonders betonte er dabei die Bedeutung der Gerechtigkeit und des Glaubens, ließ aber auch die Schwächen und die Angst nicht außer Acht. „Christen sind keine Übermenschen, die für alles eine Lösung haben, aber wir sind dankbar dafür, welches Geschenk da für uns zusammengestellt wurde. Der ewige Gott trägt unser Leben“, schloss er.

Im anschließenden Gespräch mit Klaus Saemann ging es zunächst um persönliche Vorhaben und Wünsche des neuen Bürgermeisters, der seine neue Tätigkeit glücklich als „Traumjob“ bezeichnete, aber auch betonte, dass er versuchen werde, er selbst zu bleiben.

„Wie sehen Sie denn das Verhältnis von Kirche und Stadt und was bedeutet für Sie Kirche?“, frage Pastor Niemann im zweiten Teil des Gespräches. „Ich finde Kirche ganz, ganz wichtig. Sie gehört zum gesellschaftlichen Zusammenhang einfach dazu. Allerdings dürfte Kirche sich ruhig öfter mal in die politische Diskussion einmischen“, gab Saemann zur Antwort.

Mit dem Segen entließ Pastor Niemann die Gemeinde in den Abend des Reformationstages. Viele Gäste nutzten die Chance, noch bei einem Glas Wein mit den anderen Besuchern und natürlich mit dem neuen Bürgermeister ins Gespräch zu kommen.

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