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Rechte Frauen: Streit eskaliert

Kreis Peine Rechte Frauen: Streit eskaliert

Zoff um die Veranstaltung „Rolle der Frau im Rechtsextremismus“: Die Kritik der Kreis-CDU weist der Deutsche Gewerkschaftsbund entschieden zurück und greift die Christdemokraten seinerseits an.

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Frauen spielen in der rechten Szene eine immer wichtigere Rolle, sagen die Veranstalter der Diskussion im Peiner Forum.

Quelle: Archiv rtr

Kreis Peine . Erbost reagiert Frank Raabe-Lindemann auf die Kritik der Kreis-CDU an der Gleichstellungsbeauftragten Silke Tödter. Der Gewerkschaftsbund ist zusammen mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Tödter Veranstalter des Vortrags im Peiner Forum.

Die CDU kritisiert, dass Tödter die Rosa-Luxemburg-Stiftung als Partner für die Veranstaltung gewählt hat. Daher warf die CDU Tödter vor, sie arbeite nicht überparteilich. Raabe-Lindemann sagt: „Glaubt man der Peiner CDU-Vorsitzenden, dann ist es in unserer Stadt die Verdi-Vorsitzende Nanny Rietz-Heering, die von innen das Gemeinwesen zerstören will. Auch die Dame (Weyberg) aus der Partei der extremen Mitte muss wissen, dass seit 1990 über 120 Menschen durch Gewalt von rechts ums Leben kamen, aber kein einziger durch Gewalt von links. Wer, wie Frau Weyberg, links und rechts gleichsetzt, bagatellisiert rechte Gewalt und ermutigt Neofaschisten, anders denkende Menschen zu terrorisieren.“

Weyberg nennt den Angriff „Beißreflexe“ gegenüber der CDU und fragt sich, warum sich der Gewerkschaftsbund mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung verbündet. Immerhin beziehe sich die Stiftung in ihrer Satzung auf Marx und Engels.

Die Gewerkschaft aber sei genauso überparteilich wie die Gleichstellungsbeauftragte. Daher hält Weyberg ihre Kritik aufrecht, dass Tödter als Vertreterin des Landkreises Peine das wichtige Thema „Frauen und Rechtsextremismus“ nicht mit der Stiftung aufarbeiten sollte.

Tödter selbst ist erstaunt über den Vorstoß. „Ich habe schon viele Veranstaltungen mit der Stiftung gemacht“, sagt sie. Nie habe es Kritik gegeben. Sie sei aber auch offen für die Zusammenarbeit mit anderen Stiftungen, die anderen Parteien nahe stehen. Doch da sei das Interesse bisher gering gewesen.

pif

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