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Rausch baut eine der modernsten Schoko-Produktionsanlagen weltweit

Peine Rausch baut eine der modernsten Schoko-Produktionsanlagen weltweit

Peine . Süß geht: Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, will Rausch Schokoladen in diesem Jahr insgesamt 15 Millionen Euro in das Peiner Werk investieren.

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Rausch-Verwaltungssitz am Hesebergweg in Stederdorf.

Quelle: mic

Geplant ist eine der weltweit modernsten Produktionsanlagen. Sie befindet sich bereits im Bau, hat in etwa die Ausmaße eines Fußballfeldes und kann „praktisch alles, was mit Schokolade zu tun hat“, heißt es. Auch personell soll aufgestockt werden.

Das Familienunternehmen von Jürgen Rausch will demnach künftig nicht mehr nur „die beste Schokolade der Welt“ verkaufen, sondern auch bei der Herstellung neue Maßstäbe setzen. „Mit der neuen Anlage streben wir die Technologieführerschaft auf diesem Gebiet an“, sagt Geschäftsführer Robert Rausch ganz unverhohlen.

Das Geschäft bei Rausch Schokoladen brummt. Was konkrete Zahlen angeht, hält sich das Familienunternehmen allerdings traditionell bedeckt. Zuletzt lag der Umsatz bei etwa 100 Millionen Euro im Jahr, Tendenz steigend. Vor allem im Ausland gibt es starke Zuwächse. Auch der neu aufgelegte Online-Shop floriert und legte zuletzt im zweistelligen Prozentbereich zu.

Bis 2018 will das Unternehmen den Markenumsatz, der etwa 20 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht, sogar verdoppeln. Rausch ist nach eigenen Angaben bereits der größte Hersteller von puren Schokoladen aus sortenreinen Edelkakaos mit jeweils nur einem Ursprung. Absoluter Renner sind die sogenannten „Plantagen-Schokoladen“, deren Kakaobestandteile aus mehreren Ländern rund um den Äquator stammen. Unter dem Markennamen J. D. Gross stellt Rausch zudem Schokoladen für den Handelskonzern Lidl her. Zur Produktpalette von Rausch zählen neben klassischer Tafelschokolade auch saisonale Erzeugnisse wie Schokoladen-Osterhasen, von denen für dieses Jahr etwa 2,8 Millionen Stück hergestellt wurden. Dazu kamen über zwei Millionen Pralinés-Ostereier in 25 Sorten.

Derzeit beschäftigt Rausch im Peiner Werk während der Saison rund 500 Mitarbeiter. Aktuell gibt es Pläne, zusätzlich 100 Saisonkräfte einzustellen.

mic

Reinheitsgebot von Rausch

Für Rausch macht auch bei den Osterhasen der Kakao den Unterschied. „Wie in den Tafeln und den Sticks kommen ausschließlich beste, sortenreine Edelkakaos aus Papua-Neuguinea und Peru zum Einsatz“, erklärt Jörn Schumann, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb.

„Diese seltenen Kakaos machen nur rund fünf Prozent der weltweiten Ernte aus und haben einen so intensiven Geschmack, dass auf den Zusatz von Aromen und Emulgatoren verzichtet werden kann. Eine Tonne Edelkakao koste auf dem Weltmarkt derzeit bis zu 5000 Dollar, sagt Robert Rausch.

Zum Vergleich: Billiger Konsumkakao liege bei etwa 1200 Dollar pro Tonne. Das firmeneigene Reinheitsgebot besagt, dass nur drei Zutaten in die Schokoladen dürfen: Edelkakaomasse, Kakaobutter und Rohrzucker – und sonst nichts.

mic

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