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Rausch: Schoko-Nikoläuse laufen bald vom Band

Peine Rausch: Schoko-Nikoläuse laufen bald vom Band

Stederdorf. Vier Monate vor Weihnachten sind bereits viele Millionen Schoko-Nikoläuse auf dem Weg in die Regale. Doch noch sind sie vor hungrigen Mäulern sicher: Die meisten landen laut Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) ab November in den Regalen. Die Stederdorfer Firma Rausch wird ab September die Produktion starten.

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Mit einem Schokoladen-Weihnachtsmann posiert Jürgen Rausch in der Verkaufs-Filiale seines Unternehmens in Peine.

Quelle: dpa

Bereits im Mai haben die ersten der 30 Hersteller von Saisonartikeln für das Weihnachtsgeschäft mit der Produktion begonnen, sagt BDSI-Sprecherin Solveig Schneider in Bonn. Da kommen gewaltige Mengen an süßen Figuren zusammen. Im vergangenen Jahr seien es in Deutschland rund 144 Millionen Schoko-Nikoläuse gewesen. Knapp 100 Millionen waren für den deutschen Markt bestimmt. Das sind rund 1,2 Nikoläuse pro Bundesbürger. Der Handel machte mit dem Naschwerk laut Marktforschungsinstitut Nielsen einen Umsatz von 106 Millionen Euro. Damit die Schokofiguren rechtzeitig bei den Naschkatzen ankommen, sind sie teilweise schon jetzt in Lastwagen und mit dem Zug durch die Bundesrepublik unterwegs.

In den Fabriken des Herstellers Rausch in Peine gibt es erst ab Anfang September die ersten Nikoläuse. Die Zeit sei momentan noch nicht reif: „Jetzt ist noch Sommer“, erklärte eine Sprecherin des Unternehmens. Mehr als 60 Tonnen Schokolade sollen bis kurz nach Nikolaus zu festlichen Figuren und anderen süßen Versuchungen werden. Man beginne bei Rausch erst so spät, damit die Ware frisch in den Handel komme. Am Ende werden rund 3,3 Millionen Weihnachtsmänner und zwei Millionen Trüffelkugeln von den Bändern in Peine laufen.

Dagegen hat die Firma Brandt in Landshut (Bayern) fast 35 Millionen Stück bereits auf den Weg gebracht – zwölf Millionen würden noch produziert, wie Hartmut Lindner aus der Geschäftsführung erklärte. Die Nikoläuse sind auf ihrer Reise stabil verpackt, damit sie nicht in Bröseln beim Kunden ankommen. Sogar bis nach Australien werden gerade Nikoläuse per Container verschifft. Dabei würden sie auf 16 bis 18 Grad gekühlt. „Sonst kommen sie mit Fettreif an“, sagt Dieter Schäfer von der Firma Rübezahl in Dettingen (Baden-Württemberg).

dpa/tk

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