Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Ratsherr Klußmann rechnet mit „Ära Kessler“ ab

Peine Ratsherr Klußmann rechnet mit „Ära Kessler“ ab

Peine. Ratsherr Hartwig Klußmann (GuB) blickt kurz vor der Kommunalwahl mit - wie er es sagt - gemischten Gefühlen auf die „Ära Kessler“ zurück. Gemeint ist die Amszeit von Bürgermeister Michael Kessler (SPD), der nicht mehr zur Wahl antritt. Klußmanns Fazit: „Zehn Jahre Kessler: Erfolge und Defizite.“

Voriger Artikel
Debatte über Populismus, rechte Tendenzen und AfD
Nächster Artikel
Stefan Aust hält Lesung bei Gillmeister

Die GuB rechnet ab: Ratsherr Hartwig Klussmann blickt auf die Ära des scheidenden Bürgermeisters Michael Kessler (SPD) zurück.

Quelle: Archiv

Hervorzuheben sei insbesondere Kesslers Einsatz für die Integration von zugewanderten Mitbürgern. Etliche Maßnahmen im Bildungsbereich - verschiedene Baumaßnahmen in Schulen oder beispielsweise auch die dritte Kraft in Krippengruppen - hätten ebenfalls die Zustimmung der Opposition im Rat gefunden.

Durchwachsen sehe es hingegen bei Kesslers durchaus ambitioniertem Einsatz für das Lindenquartier aus, so Klußmann. Hier sei der strategische Preis für den Ankauf einer Teilfläche jedenfalls völlig überhöht gewesen.

Neben den positiven Spuren, so Klußmann, hinterlasse Kessler aber auch Unerledigtes von erheblichem Gewicht. An erster Stelle zu nennen seien hier die städtischen Finanzen, die der neue Bürgermeister ordnen müsse. Klußmann: „Seit 2011 konnte der Haushalt nicht mehr ausgeglichen werden, sondern endete alljährlich mit rund zehn Millionen Defizit. Allein deswegen brauchen wir endlich eine andere Ratsmehrheit, denn so gut wie alle unser Einsparvorschläge scheiterten an der rot-grünen Ablehnungsfront.“ Weiterhin habe sich die Verwaltungsspitze in jüngster Zeit fast ausnahmslos mit dem Thema Lindenquartier beschäftigt. Die längst überfällige Überarbeitung des Einzelhandelskonzeptes sei aber liegen geblieben.

Das dritte unter Kessler zu kurz gekommene Thema sei der Freizeitbereich. Bis auf das Schwimmbad P 3 und die üblichen Schulsporthallen sei Peine eine „langweilige Freizeitwüste“. Klußmann: „Was fangen Eltern mit zwei oder drei kleinen Kindern oder junge Leute an einem November-Wochenende bei einer Temperatur von null Grad und Nieselregen in Peine an?“

„Peinlich mutet es im Übrigen an, dass Klaus Saemann (SPD) es erschreckend findet, wie spärlich die Fußgängerzone mit Spielgeräten ausgestattet ist. Saemann ist einer der SPD-Wortführer gewesen, die die zehn von meiner Fraktion unterbreiteten Freizeitanträge mies gemacht haben“, so Klußmann.

Ratsherr Klußmann abschließend: „Hoffentlich sieht sich die SPD unsere Freizeit-Vorschläge endlich einmal gründlich an - einige weitere Kinderwippen allein schaffen in Peine jedenfalls keine Freizeitatmosphäre mit überregionalen Alleinstellungsmerkmalen.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung