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Ratse-Schüler knackte ein seit 1937 ungelöstes mathematisches Problem

Mathe-Genie am Ratsgymnasium Ratse-Schüler knackte ein seit 1937 ungelöstes mathematisches Problem

Ein erneuter Erfolg beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“, der altersmäßigen Vorstufe zu „Jugend forscht“, lässt Schüler und Lehrer des Peiner Ratsgymnasiums strahlen.

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Große Freude am Ratsgymansium (von links): Schulleitern Gabriela Fellmann mit den Teilnehmern Timon Rahr, Konrad Gerold, Till Schwalbe und Christian Hagemann sowie Lehrerin und Betreuerin Katharina Lehmann.

Quelle: Grit Storz

Hildesheim. Gabriela Fellmann, Schulleiterin des traditionell naturwissenschaftlich ausgerichteten Gymnasiums, ist „sehr, sehr stolz auf die Schüler“ und ihre betreuenden Lehrer: „Unsere kontinuierlich gute Arbeit wird jetzt belohnt.“

Beim größten Regionalwettbewerb in Hildesheim erreichte Christian Hagemann einen ersten Platz im Bereich Mathematik. Der 13-Jährige hat sich einem seit 1937 ungelösten Problem aus dem Bereich der Zahlenfolge gestellt, Varianten erforscht und einige allgemein gültige Lösungen gefunden.

Die wissenschaftliche Arbeit hat er durch eine von ihm entwickelte Software ergänzt. Das in Fachkreisen als „Collatz-Problem“ bekannte Thema würden selbst „Hochschulmathematiker nur mit der Kneifzange“ anfassen, da es höchst kompliziert sei, erklärt Mathematiklehrer Andreas Köhler beeindruckt.

Auslöser für die Beschäftigung mit diesem Thema war ein Vortrag gewesen, den der Neuntklässler vor einigen Jahren in Braunschweig gehört hatte. Bei seiner nunmehr dritten Teilnahme an dem Wettbewerb stellte er sich der Herausforderung und arbeitete seit den Sommerferien an Lösungsansätzen. Der erste Platz bedeutet eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb in Oldenburg.

Seine Mitstreiter aus der Querdenker-AG unter Leitung von Katharina Lehmann hatten sich dagegen einem technischen Problem und einer astronomischer Fragestellung gewidmet. Till Schwalbe und Konrad Gerold bekamen für ihre Arbeit mit manipulierten Rotorblättern von Drohnen einen Sachpreis.

Die Siebtklässler versuchten durch Bearbeitung der Rotorblätter eine Minimierung der Geräuschentwicklung zu erreichen und nahmen sich dazu den lautlosen Eulenflug zum Vorbild. Nach ihrer ersten Teilnahme wollen sie nun „auf jeden Fall das Projekt weiterentwickeln und nächstes Jahr wieder antreten“.

Ebenfalls das erste Mal dabei war Timon Rahr. Er befasste sich mit der Größenbestimmung von Venus und Mars. Neben der Arbeit bei den Querdenkern engagiert sich der Neuntklässler in der Astronomie-AG bei Reiner Guse. Deshalb lag eine Fragestellung aus diesem Bereich nahe. Auch er erhielt einen Sachpreis.

gs

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