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Ratse-Abiturienten trafen sich nach 50 Jahren

Peine Ratse-Abiturienten trafen sich nach 50 Jahren

Peine. „Maturati sumusne? - Sind wir reif geworden?“: Diese Frage als Titel ihrer Abiturzeitung stellten sich 16 Schüler der Klasse 13s des Ratsgymnasiums Peine als ihnen am 13. März 1966 nach mindestens acht Jahren Schulzeit die Reife-/Abiturzeugnisse ausgehändigt werden sollten. 

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Die fröhliche Truppe von elf Ehemaligen der 13s traf sich jetzt vor dem Peiner Ratsgymnasium, um ihre alte Schule zu besuchen.

Wenn man die fröhliche Truppe von elf Ehemaligen der 13s beobachtete, die sich jetzt vor dem Ratsgymnasium traf, um ihre alte Schule zu besuchen, so viel es schwer, die eingangs gestellte Frage mit einem einfachen „Ja“ zu beantworten. „Jeder Einzelne hat seit 1966 seinen Weg gemacht und hat Reife bewiesen. Aber ebenso hat jeder seine Neigung zur Frozzelei und zum Frohsinn bewahrt“, berichtet Henning Rösel .

Zunächst traf sich die 13s mit Studiendirektor Wolfram Bartsch, der die „goldenen“ Abiturienten in die alte, aber zugleich neue Schule begleitete. Die Änderungen in fünf Jahrzehnten sowohl baulicher als auch inhaltlicher Art ließen manchen staunen. Dennoch konnten ehemalige Klassenräume und Fachräume für Biologie, Physik und Chemie wiedergefunden werden. Dort, wo heute eine Mensa ist, gab früher der Hausmeister Milch und Kakao aus.

Nach eineinhalb Stunden holte Stadtführerin Gudrun Steffen die „Altabiturienten“ am Ratsgymnasium ab. Es ging in die katholische Kirche, die sich den Besuchern in einem ihnen unbekannten neuen Gewand zeigte. Weitere Stationen waren der Burgberg, der Damm, der Marktplatz und die St.-Jakobi-Kirche. In der Kirche, die den meisten Teilnehmern noch als im Inneren „weißgraue Maus“ in Erinnerung war und heute in neuem Glanz erstrahlt, endete der Nachmittag mit einer kurzen Diskussionsrunde über die aktuelle Lage der Stadt und ihre möglichen Entwicklungen.

Am Abend trafen sich dann die Ex-Ratsgymnasiasten zum Umtrunk in der Bürgerschänke. Die Feuerzangenbowle ließ grüßen, als Härke-Bier und andere Getränke die Erinnerung an Schule und Pauker, an schöne, aber auch weniger schöne Zeiten aus der Vergangenheit in die Gegenwart holten. „Sind wir reif geworden? Na ja - zumindest die Zeit war reif nach 50 Jahren“, erklärt Rösel. „Drum lautete der Beschluss: Nächstes Treffen am dritten Samstag des Oktobers 2018.“

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