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Raser fuhr mit Tempo 136 durch Wehnsen

Kreis Peine Raser fuhr mit Tempo 136 durch Wehnsen

Kreis Peine. Mehr als doppelt so schnell wie erlaubt waren jetzt zwei Autofahrer im Landkreis Peine unterwegs. Beide Fahrer müssen mit einem Fahrverbot von drei Monaten rechnen und mindestens 600 Euro Bußgeld zahlen.

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Ein mobiler Blitzer: In Wehnsen wurde ein Raser mit 136 Kilometern pro Stunde geblitzt - erlaubt sind dort auf der Durchgangsstraße nur 50 km/h.

Quelle: Archiv

Einen Raser blitzten die Mitarbeiter des Landkreises auf der Ortsdurchfahrt in Wehnsen. Das Fahrzeug wurde bei erlaubten 50 Stundenkilometern mit 136 km/h registriert. Der traurige Spitzenreiter bei den jüngsten Kontrollen in der Tempo-70-Zone auf der Bundesstraße 65 kurz vor dem Abzweig nach Handorf wurde mit einer Geschwindigkeit von 143 km/h gemessen.

Landkreis-Sprecher Henrik Kühn sagte: „Ein solches besonders rücksichtsloses Verhalten, bei dem vorsätzlich das Leben anderer Menschen aufs Spiel gesetzt wurde, verurteilt die Kreisverwaltung auf das Schärfste.“ So komme es im betreffenden Kreuzungsbereich auf der B 65 immer wieder zu Unfällen. Ebenso gibt es viele Fahrspurwechsel von Verkehrsteilnehmern, die entweder Richtung Handorf abbiegen möchten beziehungsweise vor der Weiterfahrt Richtung Hannover oder Hildesheim noch ihren Überholvorgang abschließen. Aufgrund dessen ist die Geschwindigkeit in diesem Bereich auf 70 Stundenkilometer reduziert.

„Künftig kann es für beide Verkehrsrowdys deutlich gemächlicher zugehen, weil sie ausreichend Gelegenheit haben werden, sich mit den Eigenheiten des Öffentlichen Personennahverkehrs zu beschäftigen oder auch einfach mal wieder das Fahrrad zu nehmen“, sagte Kühn. In beiden Fällen könne nicht mehr von einer fahrlässigen Tat ausgegangen werden, sondern vielmehr von Vorsatz. Deshalb auch dürfte die Regelstrafe des Tatbestandskatalogs in Form eines Bußgeldes in Höhe von mindestens 600 Euro, zwei Punkten in Flensburg sowie drei Monaten Fahrverbot deutlich erhöht werden.

Um zu vermeiden, dass Unschuldige Opfer solch sinnloser Raserei werden, kündigen Polizei und Landkreis an, dass es im Rahmen ihrer Verkehrssicherheitsarbeit auch weiterhin Geschwindigkeitsmessungen geben wird.

pif

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