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Raser: Geschäftsfrauen sorgen sich um Schüler

Peine Raser: Geschäftsfrauen sorgen sich um Schüler

Peine. Da es sich bei der Rosenthaler Straße um einen verkehrsberuhigten Bereich handelt, sind die Einzelhändlerinnen Christine Viol, Tanja Rühling und Bärbel Tober entsetzt darüber, wie schnell einige Autofahrer über die gepflasterte Fahrbahn brettern. „Das ist richtig gefährlich! Ich habe schon oft gesehen, wie Grundschulkinder aus dem Weg gehupt wurden - die waren danach ganz verängstigt“, ärgert sich Tober vom Friseurbedarf Klemm.

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Die Einzelhändlerinnen Christine Viol (v.l.), Tanja Rühling und Bärbel Tober haben schon oft bemerkt, dass auf der Rosenthaler Straße zu schnell gefahren wird.

Bislang ist an der Rosenthaler Straße noch kein Unfall gemeldet worden, weshalb der Weg auch nicht als Unfallschwerpunkt gesehen wird. Allerdings haben Stadt und Polizei bereits ein Auge auf diese Strecke geworfen. Beide Parteien sind sich darüber im Klaren, dass der Weg für Grundschulkinder sehr gefährlich sei.

Auf die Frage nach möglichen Geschwindigkeitsmessungen, erklärte Henrik Kühn, Pressesprecher des Kreises Peine: „Wir stellen leider immer wieder fest, dass in verkehrsberuhigten Bereichen häufig zu schnell gefahren wird. Dafür gibt es vor allem drei Gründe: Erstens ist nicht immer klar erkennbar, dass dort die Aufenthaltsfunktion überwiegt und der Fahrzeugverkehr nur eine untergeordnete Bedeutung hat. Zweitens wissen viele Autofahrer nicht, wie schnell man genau bei Schrittgeschwindigkeit fahren darf. Und drittens gibt es Fahrer, die sich schlichtweg nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten.“

Auch an der Rosenthaler Straße seien ihm die zu schnell fahrenden Autos schon aufgefallen. Allerdings seien dem Landkreis die Hände gebunden. Eine rechtssicherere Geschwindigkeitsmessung sei dort mit herkömmlichen Methoden nicht möglich, da die Abstände zu den betreffenden Schildern zu kurz seien. Allerdings fahre laut Polizeisprecher Peter Rathai eine Streife der Polizei regelmäßig auf der Rosenthaler Straße entlang und hat immer ein wachsames Auge auf Temposünder. In so einem Falle soll auch geahndet werden.

Wie es jetzt aber weitergehen soll, wissen Kreis und Polizei bislang noch nicht. „Ich möchte auf jeden Fall nicht da sein, wenn tatsächlich Mal ein Kind vorm Auto liegen sollte“, moniert die Einzelhändlerin Viol verärgert. Kühn beruhigt aber und sagt: „Die Straßenverkehrsordnung sieht regelmäßige Verkehrsschauen der hierzu einladenden Stadt Peine als zuständiger Verkehrsbehörde, der Polizei und dem Landkreis Peine vor. Wir haben uns das Thema vorgemerkt und werden dieses bei nächster Gelegenheit ansprechen.“

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