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Randalierer stießen Bienen-Kästen um: Mehrere hundert Tiere verendeten

Woltorf Randalierer stießen Bienen-Kästen um: Mehrere hundert Tiere verendeten

Woltorf. Wilhelm Fricke aus Woltorf ist empört. Denn Randalierer haben zehn sogenannte Magazin-Beuten des Imkers in der Feldmark bei Woltorf umgestürzt und dabei einigen Schaden angerichtet. „Beuten werden die Kästen genannt, in denen die Bienenvölker leben“, erklärt Fricke, der die Leidenschaft für Bienen von seinem Vater übernommen hat.

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Wilhelm Fricke an seinen sogenannten Bienen-Beuten. Randalierer hatten solche Kästen in der Feldmark umgestürzt.

Quelle: pif

Die Tat ereignete sich bereits vor 14 Tagen, am Freitag, 23. Mai, wie die Polizei gestern mitteilte. „Tatort ist die Schwittmer Forst im Flurstück Speckenriede“, sagte Polizei-Sprecher Peter Rathai. In jeder der Beuten lebt ein Volk von rund 50 000 bis 60 000 Bienen.

„Ich habe noch Glück gehabt, denn der Schaden ist sehr begrenzt“, sagt Fricke. Der Honig aus den Beuten war gerade ausgeschleudert. Zudem hat Fricke den Naturfrevel schnell entdeckt und konnte die Beuten wieder aufrichten. „Das gelang mir aber nur mit der speziellen Imker-Ausrüstung. Denn aufgrund der Aufregung waren die sonst so friedlichen Bienen sehr aggressiv“, sagt er.

Fricke geht davon aus, dass die Randalierer noch größere Runden gezogen haben und hofft daher, dass die Täter gefasst werden. Am selben Freitag hätten unbekannte Heuballen eines Woltorfer Landwirts aufgeschnitten und es waren Drahtrollen auf einer Wirtschaftsweg in der Feldmark geworfen worden. „Vielleicht hängt das alles zusammen, denn dort sollen Leute beobachtet worden sein“, so Fricke.

Da der Sachschaden an den Beuten sehr gering ist, prüft die Polizei zurzeit, ob die Randalierer tierschutzrechtlich belangt werden können. Immerhin sind mehrere 100 Bienen getötet worden. Fricke: „Die Bienen wurden zerquetscht.“ Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise auf den oder die Täter geben können.

Kontakt zur Polizei-Wache in Peine gibt es unter Telefon 05171/9990.

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