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Ramponierte Kreisstraßen: Sanierung kostet Millionen

Kreis Peine Ramponierte Kreisstraßen: Sanierung kostet Millionen

Kreis Peine. Rund fünf Millionen Euro investiert der Landkreis Peine in diesem Jahr in den Ausbau und die Sanierung seiner Straßen. Gleichzeitig entsteht zurzeit das neue Bauprogramm für die kommenden Jahr. Jetzt werden die Weichen gestellt, welche Straßen in den nächsten Jahren erneuert werden.

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Kreisstraße 71 zwischen Meerdorf und Woltorf: der Ausbau kostet 2,1 Millionen Euro.

Quelle: im

Laut Bestandsaufnahme sind 13 Kilometer der Kreisstraßen sehr schlecht und müssen dringend saniert werden. Damit rücken die Abschnitte auf die vorderen Plätze des neuen Bauprogrammes, das im Herbst vom Kreistag verabschiedet werden soll. Zurzeit steht dort auf Platz ein mit der höchsten Dringlichkeit die Strecke von Stedum nach Bierbergen, die 2013/2014 ausgebaut werden soll.

Fünf Abschnitte sind bereits in diesem Jahr dran. Dabei handelt es sich um die Sanierung der K23 von Klein Lafferde Richtung B1 (Kosten: 900 000 Euro), die Sanierung der Ortsdurchfahrt Rüper (Kosten: 800 000 Euro) und den Ausbau der K 71 zwischen Woltorf und Meerdorf für 2,1 Millionen Euro.

„Bei dem letzten Projekt fehlt noch der Planfeststellungsbeschluss, wir planen für 2012 aber noch den ersten Abschnitt zu bauen“, sagte Kai-Uwe Burgdorf Leiter des Fachdienstes Straßen. Bereits fertig ist die Deckensanierung der K 23 von der B 65 Richtung Schmedenstedt (Plan: 190 000 Euro). In Ölsburg und Groß Ilsede haben die Arbeiten an der Gerhardstraße, für geplante 265 000Euro, begonnen. Burgdorf sagte: „Für beide Projekte sind die Ausschreibungen schon gelaufen und die Kosten werden voraussichtlich geringer ausfallen als geplant.“

Über die Reihenfolge der Sanierung in den kommenden Jahren ab 2013 muss der Kreistag entscheiden. Dabei fließen die Erkenntnisse aus der Zustandsbewertung der Straßen ein, zum Teil auch der persönliche Eindruck des Politiker von der Kreisstraßen-Bereisung, die für Ende Mai geplant ist.

pif

Rangliste im Straßenbauprogramm des Landkreises

Zurzeit beraten die Kreis-Politiker über den Zustand der Kreisstraßen und entscheiden, welche Strecken in den kommenden Jahren ausgebaut werden sollen. Zur Orientierung hat die Kreisverwaltung eine Rangliste nach Dringlichkeit aufgestellt, sagte Kai-Uwe Burgdorf, Leiter des Fachdienstes Straßen. Dabei sind auch Strecken berücksichtigt, die aufgrund besonderer Ortslagen nicht so schnell ausgebaut werden können. Weiterer Grund für eine Verschiebung können geplante Arbeiten von Versorgungsunternehmen sein, die die Straßen wieder aufreißen müssen.

Auf Platz eins der Liste stehen die Kreisstraßen 34 und 35 zwischen Stedum und Bierbergen. Die Trasse soll 2013/14 für 2,1 Millionen ausgebaut werden.

Platz zwei belegt die K 50 bei Vallstedt. Dort will der Kreis in den kommenden zwei Jahren 1,68 Millionen Euro investieren.

2013 soll die Ortsdurchfahrt Lengede saniert werden. Kosten: 220 000 Euro.

Die Ortsdurchfahrt Oberg soll 2014 für 1,3 Millionen Euro saniert werden.

Die K 71 zwischen Woltorf und Sierße ist schon länger in der Planung. Der Planfeststellungsbeschluss liegt vor. Dort sollen 2014 der Oberbau verstärkt und die Kurven entschärft werden. Kosten: 1,5 Millionen Euro.

pif

Kommentar

Blick auf die Kosten

Der Zustand der Kreisstraßen im Peiner Land wird schlechter. Knapp fünf Millionen Euro will der Kreis noch in diesem Jahr in die Strecken investieren. Das klappt aber nur, wenn der kürzlich verabschiedete Haushalt rechtzeitig genehmigt wird, sonst verschieben sich die Projekte ins kommende Jahr. Angesichts der drückenden Last der Schulden von zurzeit rund 60 Millionen Euro gibt es kritische Fragen, ob der Ausbau der Straßen nicht verschoben werden könne. Doch Vorsicht, das kann gefährlich werden – und am Ende deutlich mehr Geld kosten. Denn desolate Straßen, die nicht repariert werden, gehen vor allem im Winter immer mehr kaputt. Da kann eine Verzögerung schnell dafür sorgen, dass statt einer gründlichen Sanierung ein kompletter und wesentlich teurerer Ausbau fällig wird. Es gilt in der politischen Diskussion also abzuwägen, zwischen Kostenbewusstsein mit Blick auf den aktuellen Schuldenstand und dem Sparen am falschen Ende.

t.pifan@paz-online.de

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