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Ramón Ortega Quero setzte besondere Glanzlichter

Peine Ramón Ortega Quero setzte besondere Glanzlichter

Peine. Im Rahmen seiner Konzert-Ring-Reihe präsentierte der Kulturring im Peiner Forum am Dienstagabend einen instrumentalen Leckerbissen, der in seiner barocken Programmatik konsequent aufgebaut war. Die Eckpunkte bildeten die Mailänder Brüder Giovanni Battista und Giuseppe Sammartini.

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Im Peiner Forum: Ramon Ortega Quero und das Südwestdeutsche Kammerorchester.

Quelle: im

Sie rahmten die epochal herausragenden Komponisten Johann Sebastian Bach und Georg-Friedrich Händel sowie den Venezianer Tomaso Albinoni sinnträchtig ein. Alle Tondichter verbindet ein Geflecht gemeinsamen Wirkens - sei es, dass der ältere Sammartini-Bruder unter Händel als Oboen-Virtuose musizierte. Oder dass sich Bach der Albinonischen Generalbass-Konzeption bediente.

Ausführende waren als Garanten höchstwertiger Musik das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim unter der sehr exakten, musikalisch inspirierenden und (teilweise zu) expressiven Leitung von Achim Fiedler sowie der auf seiner Oboe absolute Ausnahmesolist Ramón Ortega Quero. Dabei musizierte das Orchester technisch perfekt und im Dienste kompositorischer Strukturen äußerst durchsichtig.

Großartig gelangen die von Fiedler inszenierten Phrasenspannungen und Responsorien zwischen den Stimmgruppen der Streicher; jedes Motiv perlte in seiner Durchkomposition heraus und war Basis einer äußerst plastischen Interpretation. Selbst die kammermusikalische Besetzung bediente sich mit ihr eigener technischer Brillanz eines gewaltigen dynamischen Spektrums und konnte enorme Steigerungsketten produzieren.

Mit den Konzerten für Oboe und Streichorchester in a-Moll von Bach und zum Abschluss in D-Dur von Sammartini setzte der international vielfach ausgezeichnete Ortega Quero als Solist die besonderen Glanzlichter. Mit extrem weichem Ansatz und leicht schwingendem Ton entzauberte er seinem Instrument eine musikalisch frappierende und technisch selten erlebte Vielfalt: Jeder einzelne Ton war mit variierendem Leben erfüllt, wahnwitzige Zungen- und Spieltechniken ließen unglaubliche Tonfolgen erklingen, herrlich die faszinierende Spielfreude und Modulationsvielfalt in den Kadenzen!

Dankbar nahmen die Zuhörer im gut gefüllten Forum die Zugabe entgegen, die mit Bachs „Air“ aus der D-Dur-Suite und einer elegisch-melodisierenden Solo-Oboe nicht passender hätte gestaltet werden können.

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