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Ramadan und tägliche Gebete: Sila-Frauen besuchten Peiner Moschee

Peine. Ramadan und tägliche Gebete: Sila-Frauen besuchten Peiner Moschee

Fünf Mal am Tag beten gläubige Muslime, sobald sie die Pubertät erreicht haben. In Peine können sie das zum Beispiel in der Ditib-Moschee in der Braunschweiger Straße. Zu einer Besichtigung eingeladen hatte der dazugehörige muslimische Verein die Frauengruppe des Peiner Vereins „Selbstbestimmtes Leben und Arbeiten“ (Sila) .

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Sila-Frauen besuchten die Peiner Moschee.

Quelle: in

Dabei lernten die Frauen, dass in Peine auf zwei Stockwerken gebetet wird. „Unten haben die Männer ihren Raum und oben die Frauen. Die Trennung erfolgt auch aus Platzgründen“, sagte Mustafa Kocoglu, der stellvertretende Vorsitzende des Ditib-Vereins. Dieser hat rund 300 Mitglieder, wobei es reiche, wenn ein Familienmitglied dabei sei, um zur Gemeinde dazuzugehören. So kümmert sich die Gemeinde um etwa 1000 Personen und finanziert sich über Spenden.

Der Imam Mehmet Karadag kommt aus der Türkei. „Dort erhalten alle Imame ihre Ausbildung und ihr theologisches Studium“, erklärte Kocoglu. Karadag sei nach Deutschland in den Außendienst entsendet worden. Eine Amtszeit geht fünf Jahre, anschließend müsse er wieder in die Türkei zurück. Wenn er danach noch einmal zurückkehren möchte, muss er neu ausgewählt werden.

Die Frauen hatten einige Fragen mitgebracht. Besonders interessierte sie das Thema „Fastenmonat Ramadan“, der momentan ist. Kocoglu erklärte dazu, dass nur die Gläubigen mitmachen müssten, die körperlich und auch seelisch dazu in der Lage seien. Schließlich dürfen sie während des Fastens vom Moment der Morgendämmerung an bis zum Sonnenuntergang keine Nahrung zu sich nehmen, auch nichts trinken. „Zu jeder Schönheit gehört eben auch leiden“ sagte Kocoglu. In Peine heißt das momentan von vier bis nach 21 Uhr. Das Fasten aufgeben darf, wer gesundheitliche Probleme bekomme, nicht aber, wer keine ausreichende Disziplin habe. Das kostet dann sogar Strafgeld.

Die Frauen durften schließlich beim Nachmittags-Gebet „Ikindi“ dabei sein. Neben einer digitalen Anzeige und einem aufgehängten Kalender lassen sich die Muslime auch per Smartphone-App an das Gebet erinnern.

„Ich war noch nie in einer Moschee, das war wirklich etwas Besonderes“, fasste Monika Mutzke ihre Eindrücke zusammen.

in

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