Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Radunfälle: Polizei startet Kontrollen

Kreis Peine Radunfälle: Polizei startet Kontrollen

Alarmierende Zahlen für den Kreis Peine: Allein in diesem Jahr gab es bis Juli bereits 53 Verkehrsunfälle, bei denen ein Fahrradfahrer verletzt wurde - oft sogar schwer. „Das sind weit mehr als in den Vorjahren“, sagt Peines Polizeioberrat Thorsten Kühl, der noch von einer deutlich höheren Dunkelziffer ausgeht. „Deshalb müssen wir sofort handeln.“

Voriger Artikel
Spanier machte Praktikum bei der Volksbank
Nächster Artikel
Winfried Domhof eine Wetterstation in Vöhrum

Peines Polizisten René Laaf und Veronika Lemke fahren ab sofort wieder verstärkt Fahrradstreife.

Quelle: Polizei Peine

Peine. Die Peiner Polizei setzt sich ab sofort schwerpunktmäßig für die Sicherheit der Peiner Radfahrer ein. Zum Auftakt werden morgen vor der Jakobi-Kirche in der Peiner Fußgängerzone Polizeibeamte an einem Infostand für Aufklärung sorgen. „Wir müssen die Radfahrer wieder mehr für die Verkehrsregeln sensibilisieren“, sagt Peines Verkehrssicherheitspolizist Hans-Hinrich Ahrens. „Viele missachten sie, aber viele sind sich der richtigen Verhaltensweisen auch einfach nicht bewusst.“

Auch über die richtige Ausrüstung, den passende Helm und die Verkehrstauglichkeit der Räder wollen die Beamten informieren. „Den meisten Radfahrern ist gar nicht bewusst, dass einige Räder ausschließlich als Sportgeräte ausgewiesen sind und nicht für den Straßenverkehr zugelassen sind, zum Beispiel viele Mountainbikes“, sagt Ahrens, der gemeinsam mit seiner Kollegin Doreen Bruns das Konzept ausgearbeitet hat.

Doch um aller Theorie auch die Praxis folgen zu lassen, werden am 2. September großflächige Fahrradkontrollen durchgeführt. „Es geht uns dabei nicht darum, den Radfahrern das Geld aus der Tasche zu ziehen“, betont Kühl. „Wir wollen nachhaltig für mehr Sicherheit sorgen.“ In Peine werden wieder verstärkt Fahrradstreifen unterwegs sein, aber auch an verschiedenen Kontrollpunkten werden Polizeibeamte ihre Augen offen halten. „Es wird dann auch keine mündlichen Verwarnungen geben“, sagt Polizei-Sprecher Peter Rathai. Denn wer sich auf dem Rad nicht an die Straßenverkehrsordnung hält, muss mit ernsthaften Folgen rechnen. Fährt man bei Rot hagelt es einen Punkt und bis zu 180 Euro Bußgeld. Bei Alkohol am Steuer kann sogar der Führerschein futsch sein.

Die Polizei informiert am Sonnabend, 15. August, zwischen 10 und 14 Uhr vor der Jakobi-Kirche in Peine.

ju

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Bombendrohnung in der Peiner City
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung