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Radtour zum Auftakt der Dorferneuerung

Peine Radtour zum Auftakt der Dorferneuerung

Vöhrum. Die „Dorfregion Peine-West“ ist Anfang dieses Jahres in das Programm für Dorferneuerung des Landes Niedersachsen aufgenommen worden. Für entsprechende private und öffentliche Bauprojekte in den Ortschaften Vöhrum, Eixe, Landwehr, Röhrse, Rosenthal, Schwicheldt und Berkum steht damit Fördergeld in Aussicht.

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Trafen sich zur Radtour in Peine: Vertreter von Stadt, Land, vom beteiligten Planungsbüro und aus den Ortschaften.

Zum Start der vorgeschalteten Dorfentwicklungsplanung trafen sich jetzt Vertreter von Stadt, Land,vom beteiligten Planungsbüro und aus den Ortschaften zu einer Radtour durch die Dorfregion.

Ziel war es, sich einen Überblick über die Dorfregion mit ihren Besonderheiten verschaffen und diese wortwörtlich mit dem Rad „zu erfahren“, sagte der Leiter des städtischen Hochbauamts, Florian Hahn. Im Mittelpunkt standen ein erster Austausch über Handlungsbedarf und erste Projektideen in den Dörfern. Dabei wurde ein Punkt am Ende deutlich: Für fast alle Ortschaften ist die Verbesserung der zentralen Plätze ein wichtiges Anliegen. Und vor allem die kleineren Dörfer wünschen sich einen besseren Anschluss an den öffentlichen Personennahverkehr.

Zur Frage, was die Ortschaften voneinander trennt, hatte Berkums Ortsvorsteher Jürgen Müller eine klare Antwort: „Die Bundesstraßen.“ Allerdings seien diese auch wichtig für die Infrastruktur und sorgten dafür, dass sich wie jetzt in Schwicheldt überhaupt ein Supermarkt ansiedelt. Auch die Bahnlinie wirke sich eher nachteilig aus. Der Mittellandkanal werde dabei weniger als Trennlinie, sondern als verbindendes Element angesehen, da es genug Brücken gebe.

Als besondere Stärke sämtlicher Dörfer kristallisierte sich der starke innerörtliche Zusammenhalt heraus, der sich offenbar aus einem regen Vereinsleben begründet. Als positiv wurde auch gemeinsame Infrastruktur, wie im Fall von Rosenthal und Schwicheldt die Grundschule bewertet.

In der größten Peiner Ortschaft – Vöhrum – sei die Infrastruktur insgesamt stimmig, sagte Ortsbürgermeister Ewald Werthmann. Die Verkehrsanbindung mit Bus und Bahn sei gut. Einrichtungen wie das Familienzentrum Löwenzahn tragen nach seiner Einschätzung „zu einer optimalen Versorgung bei“. Was fehle, sei ein Dorfzentrum und auch Radwege an der Ortsdurchfahrt fehlten. Verbesserungswürdig sei auch die Einbeziehung des Dorfparks.

Florian Hahn von der Stadt Peine zog am Ende ein positives Fazit: „Sieben Stunden Eindrücke zu erfahren war gut und lehrreich. Eine große Stärke der Dorfregion ist das aktive Vereinsleben.“ Laut Karolin Thieleking vom Büro Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung sollen die Projektplanungen bis Ende 2016 abgeschlossen sein, so dass es 2017 zum Genehmigungsverfahren kommen könnte. Die Förder-Chancen seien aktuell gut. Landesweit stehen insgesamt 116Millionen Euro zur Verfügung. Der maximale Förderanteil für Projekte in Peine liege aktuell bei stattlichen 73 Prozent.

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