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Quartettmusik als Kunstgenuss

Konzert in der Friedenskirche Quartettmusik als Kunstgenuss

Ein zauberhaftes Konzert mit dem hannoverschen Philyra-Quartett erlebten die Besucher im voll besetzten Saal des Gemeindehauses der Friedenskirche. Mit dem Streichquartett a-moll op.13 von Felix Mendelssohn Bartholdy und dem Streichquartett c-moll op. 18 Nr. 4 hatten sich die vier Musiker zwei wirklich sehr schön zueinander passende Werke ausgesucht.

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Birte Ruschepaul (Violine), Tana Kleinschmidt (Violine), Mirjam Strecker (Viola) und Hanno Steffens (Cello) zogen als Philyra-Quartett ihre sehr zahlreichen Zuhörer in den Bann.

Quelle: Foto: Grit Storz

Peine. Bartholdy als großer Bewunderer der Beethovenschen Werke hat in diesem Quartett einige Stellen aus Musikstücken Beethovens zitiert, erklärte die Peiner Violinistin Tana Kleinschmidt im Vorfeld. Sie und ihre Musikerkollegen kennen sich schon sehr lange und machen ebenso lange gemeinsam in verschiedenen Ensemblen Musik.

Trotz der musikalischen Erfahrung falle es ihnen immer wieder schwer, die richtigen Stücke auszuwählen, weil es einfach so viele interessante Werke für Streichquartette gebe, so Kleinschmidt.

An diesem Abend hatten die Vier das richtige musikalische Gespür: Gefühlvoll, beinahe zärtlich hüllten die warmen Melodien des Bartholdy-Frühwerkes die Zuhörer ein. So kontrastreich die einzelnen Sätze sind, bilden sie doch ein fröhlich-schwebendes Ganzes. Gemäßigt-gefühlvoll schloss der vierte Satz und ließ die Musik in den Köpfen der Zuhörer weiterklingen.

Dramatisch dagegen begann Beethovens Werk, dass als viertes von sechs Quartetten entstanden ist. Diese Dramatik zog sich durch alle vier Sätze. Dabei gelang es Philyra wunderbar, das Heitere am Ende des als Scherzo angelegten zweiten Satzes sehr schön herauszuarbeiten. Überhaupt gelang es den vier Musiker, die weit über die Regionsgrenzen hinaus gemeinsam auftreten, sehr gut, an dem etwas ungewöhnlich anmutenden Konzert-Ort eine besondere Stimmung zu schaffen. Zum einen lag es gewiss an der familiären Atmosphäre, waren doch viele Schüler der in Peine als Geigenlehrerin tätigen Kleinschmidt anwesend, zum anderen aber natürlich an der stimmigen Verbindung von Musik, Raum und Licht. Heimelig trifft als Beschreibung am ehesten zu. In diesem Rahmen fiel die besondere Klasse der Musik natürlich besonders auf.

Die Begeisterung für die Musik an sich aber auch ganz besonders für das Musizieren im Quartett war allen anzumerken. Diese Begeisterung übertrug sich im Gemeindehaus, und so wurden die Vier am Ende des gut einstündigen Konzertes mit viel Beifall verabschiedet.

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