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Prozess: Peiner leistete Widerstand gegen Polizisten

Bewährungsstrafe für aggressiven Angeklagten Prozess: Peiner leistete Widerstand gegen Polizisten

Weil ein Peiner unter alkoholischem Einfluss Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte geleistet hat, musste jetzt im Amtsgericht gegen ihn verhandelt werden. Das Ergebnis ist eine Freiheitsstrafe von vier Monaten auf Bewährung - dem stimmte der Angeklagte zu und verzichtete auf Rechtsmittel.

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Das Amtsgericht in Peine: Hier wurde gestern verhandelt.

Quelle: Michaela Gebauer

Peine. Der Angeklagte soll am 11. Juli trotz Hausverbot das Gelände der Peiner Esso-Tankstelle betreten haben. Vor Ort wurde er von herbeigerufenen Polizisten mehrfach gebeten, die Tankstelle zu verlassen. Er folgte der Aufforderung nicht, sondern ging vielmehr einem Beamten mit aggressiver Körperhaltung entgegen. Das habe dazu geführt, dass der Polizist sich dazu entschloss, dem Angeklagten nach ausgesprochener Warnung Pfefferspray ins Auge zu sprühen. „Danach hat er Wasser bekommen, damit er die Augen ausspülen kann“, schilderte der Polizeibeamte, der den Peiner übrigens schon häufiger im Vollrausch angetroffen hat. „Wenn er zu viel getrunken hat, kann man nicht mehr mit ihm reden - und das war schon wieder so ein Fall.“

Die letzte Verhandlung gegen den Peiner ist gerade einmal ein halbes Jahr her. Damals soll er mit Freunden völlig betrunken in die Polizeistation an der Schäferstraße marschiert sein (PAZ berichtete). Die Strafe war damals eine Geldauflage, die er noch immer ableistet. Allerdings hat der Peiner nach eigenen Aussagen mehr als 500 000 Euro Schulden und bezieht Harz IV, weshalb sich der Richter in diesem Fall dazu entschied, den Angeklagten zu vier Monaten Haft auf Bewährung zu verurteilen.

Der Peiner möchte jetzt einen Neuanfang wagen und nach Halle ziehen - in Peine würde er sich nicht wohlfühlen. Des Weiteren möchte er sich Hilfe suchen, um seine Alkoholprobleme in den Griff zu bekommen. Der ihm zugeordnete Bewährungshelfer soll ihn dabei unterstützen.

Im Anschluss gab der Richter dem Angeklagten einen gut gemeinten Rat: „Wenn Sie künftig wieder in so eine Situation geraten, gehen Sie doch einfach mal weg.“

mgb

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