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Protestaktion der Ärzte am Mittwoch: Notbesetzung in Praxen

Kreis Peine Protestaktion der Ärzte am Mittwoch: Notbesetzung in Praxen

Kreis Peine. Die 140 niedergelassenen Ärzte im Kreis Peine starten am Mittwoch, 10. Oktober, eine Protestaktion (PAZ berichtete). Sie fordern nach mehreren Nullrunden deutlich mehr Lohn. Die Patienten müssen sich an diesem Tag auf lange Wartezeiten in den Praxen einstellen.

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Protest: Die Ärzte fordern mehr Geld.

Der Vorsitzende des Ärztevereins, Andreas Altrock, sagte der PAZ: „Wir wollen ein Zeichen setzen, aber noch keine Praxen schließen. Deswegen werden wir am Mittwoch nur mit einer Notbesetzung arbeiten. Die meisten Termine haben wir bereits verschoben.“ Der Großteil der Arzthelferinnen wird an diesem Tag eine Fortbildung in Groß Bülten besuchen, um in der Kommunikation mit Patienten geschult zu werden.

Hintergrund ist, dass die Verhandlungen zwischen gesetzlichen Krankenkassen und Kassenärzten über die Ärztehonorare erfolglos geblieben sind. Die Ärzte verlangen 3,5 Milliarden Euro mehr Geld.

Die meisten Peiner Patienten haben laut Dr. Friedrich Scheibe von der Kassenärztlichen Vereinigung Verständnis für den Protest der niedergelassenen Mediziner am Mittwoch - die Ärzte des Klinikums Peine arbeiten dagegen ganz normal. Altrock betonte: „Gedanken muss sich aber keiner machen, denn natürlich ist die Notfallversorgung der Patienten gesichert.“ Wenn der Protest jedoch nichts bringe, müsse man Streiks ins Auge fassen.

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