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Protest-Kundgebung für den Erhalt von Arbeitsplätzen

Stahlwerke Peiner Träger Protest-Kundgebung für den Erhalt von Arbeitsplätzen

Zahlreiche Beschäftigte des Stahlwerkes Peiner Träger beteiligten sich an der so genannten stahlglutroten Nacht.

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Stehen gemeinsam für den Erhalt der europäischen Stahlindustrie (von links): Udo Meyer, Stefan Lemgen, Norbert Joksimovic und Peter Baumeister.

Peine. Bei frostigen Temperaturen versammelten sich mehr als 200 Teilnehmer am Dienstagabend um 22 Uhr zur Protest-Kundgebung vor dem Werkstor, um sich für den Erhalt der 85 000 Arbeitsplätze in der deutschen Stahlindustrie einzusetzen. Unter ihnen war auch Peines Bürgermeister Klaus Saemann (SPD).

„Stahl hat Zukunft. Mehrere Millionen Arbeitsplätze hängen indirekt an dieser Industrie. Die Brüsseler Politik muss nach den ständigen Restrukturierungen der Stahlkonzerne nun endlich reagieren und die Stahlproduktion in Europa nachhaltig sichern. Stoppt China-Dumping, sichert Fair-Trade“, rief Stefan Lemgen, Technischer Geschäftsführer von Peiner Träger und der Deutschen Erz- und Metall-Union (Deumu) auf. Dem schloss sich der Betriebsratsvorsitzende Udo Meyer an. Er betonte, dass man nicht als Bittsteller auftrete, sondern für 75 Prozent des Export-Überschusses stehe und damit eine wichtige Rolle einnehme.

Der Gesamtbetriebsrats-Vorsitzende der Deumu, Norbert Joksimovic, bekräftigte, dass die große Bedeutung der Stahlindustrie sich seit Generationen etabliert habe. „Mein Vater hat schon hier gearbeitet und auch meine Kinder sollen das einmal sagen können. Das Dumping muss gestoppt werden, denn Stahl ist Zukunft und betrifft uns alle“, schloss er.

Solidarität der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bekundete Peter Baumeister, der an die 1970er Jahren erinnerte, „in denen über 5000 Menschen im Peiner Stahlwerk beschäftigt waren, und es ein großes Ausbildungszentrum gab“. „Unser Herz aus Stahl muss weiter schlagen, und wir wünschen den Kollegen viel Erfolg in Brüssel“, sagte er und gab den Reisenden 120 Würstchen als Wegzehrung mit auf die Reise. Gemeinsam mit Tausenden anderen Stahlwerkern aus ganz Europa machten sich in Peine gegen Mitternacht 150 Menschen auf den Weg nach Brüssel, um sich dort für ihre Ziele einzusetzen.

Von Dr. Nicole Laskowski

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