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Prostituierte: Mordkommission verfolgt erste Spuren

Gewalttat auf dem Parkplatz an der B494 bei Hofschwicheldt Prostituierte: Mordkommission verfolgt erste Spuren

Mit einer großen, 18-köpfigen Mordkommission ermittelt die Polizei im Fall der getöteten 40-jährigen Prostituierten (PAZ berichtete). Die Frau war am Freitagabend gegen 22.40 Uhr leblos in einem sogenannten Lovemobil auf dem Parkplatz an der Bundesstraße 494 bei Hofschwicheldt entdeckt worden.

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Auf dem Parkplatz zwischen Hofschwicheldt und Stedum wurde am Freitagabend eine Prostituierte getötet.

Quelle: Michaela Gebauer

Peine. Auch nach der Obduktion steht fest, dass die Frau durch „Gewalteinwirkung von außen starb“. Gestern untersuchten Experten der Spurensicherung das Wohnmobil, das von der Polizei beschlagnahmt worden war, bestätigte Christina Pannek, Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Die Spuren müssten aber noch ausgewertet werden. Pannek wollte nicht darauf eingehen, wie genau die 40-Jährige zu Tode kam. „Das ist Täterwissen, deshalb geben wir das aus ermittlungstaktischen Gründen zurzeit nicht bekannt“, sagte sie. Entsprechend wollte die Staatsanwältin auch den Todeszeitpunkt nicht öffentlich nennen, genauso wenig verrät Pannek, ob etwas aus dem Wohnmobil gestohlen wurde und es sich bei dem Delikt eventuell um einen Raubmord handeln könnte. Fest steht, dass Polizei und Staatsanwaltschaft aktuell noch keine heiße Spur verfolgen.

Die Mitglieder der Mordkommission gehen zurzeit den vielen Spuren und Hinweisen nach, die die Beamten bereits gesammelt und von der Öffentlichkeit erhalten haben, sagte Polizei-Sprecher Peter Rathai. Dabei sei es Routine, dass auch das Umfeld der Toten genau unter die Lupe genommen werde. „Bei einem großen Teil der Tötungsdelikte ist der Täter in diesem Umfeld zu finden“, sagte Rathai, deshalb würden nicht nur Bekannte der Toten befragt, sondern auch Zusammenhänge überprüft. Das sei stets sehr personalintensiv, weshalb die Mordkommission entsprechend gut ausgestattet sei.

Für die Ermittlungen würden Experten der Polizei aus verschiedenen Dienststellen der Polizeidirektion Braunschweig zusammengezogen. Auch einige Polizisten aus Peine seien dabei.

  • Hinweise an die Polizei in Salzgitter unter 05341/1897215.
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