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Prochnow im Gespräch mit der PAZ

Peine Prochnow im Gespräch mit der PAZ

Jürgen Prochnow kommt nach Peine: Am Freitag, 11. November, ab 20 Uhr ist er im Schauspiel „Der Seefahrer“ von Conor McPherson in den Festsälen zu sehen. Die PAZ hat vorab mit dem Weltstar telefoniert.

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Herr Prochnow, schön, dass Sie Zeit für ein Telefon-Interview haben. Wo habe ich Sie gerade erwischt?
(Lacht) Ich bin mit dem Ensemble im Bus unterwegs von Bremen nach Frankfurt. Neben mir sitzt Verena Wengler, die „Teufelin“, mit der ich heute Abend wieder verbissen um meine Seele spiele, und löst Sudokus.

Man kennt Sie von Ihren Rollen als harten Typen. Trifft das auch für den „Sharky“ zu, den Sie beim Auftritt in Peine verkörpern werden?
Sharky ist ein kaputter Typ, der versucht, sein Leben in den Griff zu bekommen, aber immer wieder scheitert. Als ich mich mit der Rolle befasst habe, habe ich Mitgefühl für den Charakter empfunden. Das war eigentlich der Grund, weshalb ich mich für die Rolle entschieden habe.

Sie sind auf bestimmte Rollen recht festgelegt. Wie sehen Sie sich als Privatmenschen?
Ich bin eigentlich ein fröhlicher Mensch und würde auch gern Rollen spielen, die die Menschen zum Lachen bringen. Das wird mir aber selten angeboten, und vermutlich erwartet das Publikum auch etwas anderes, wenn es kommt, um mich zu sehen.

Der große Durchbruch war 1981 der Film „Das Boot“ – nicht nur für Sie, sondern auch für andere Schauspieler. Verbindet der gemeinsame Erfolg, sind Sie in Kontakt geblieben?
Wir haben eher weniger Kontakt, relativ regelmäßig komme ich nur mit Herbert Grönemeyer zusammen. Aber wenn man sich ab und zu – meist zufällig – trifft, ist das schon immer schön und auch emotional. Wir haben ja ein Jahr zusammen gedreht. Kaum zu glauben, dass das schon 30 Jahre her ist. Der runde Geburtstag wurde in Washington groß gefeiert, und es ist gerade eine Blue-Ray-Version des Films herausgekommen mit vielen neuen Infos für interessierte Fans.

Sie haben an einer beeindruckenden Menge an internationalen Produktionen mitgewirkt. Jetzt stehen Sie wieder auf deutschen Bühnen. Warum?
Ich spiele sehr gern Theater und schätze den unmittelbaren Kontakt zum Publikum. Eigentlich bin ich ja auch Theaterschauspieler und habe mich im Theater hochgestrampelt. Früher hätte ich nie erwartet, dass ich mal beim Film lande.

In einigen Tagen kommen Sie nach Peine. Werden Sie sich die Stadt anschauen? Ist dazu Zeit und ist das überhaupt interessant, wenn man so viel unterwegs ist wie Sie?
Doch, ich schaue mir die Orte schon sehr gern an, in denen ich auftrete. Aber ob die Zeit dazu reicht, ist sehr unterschiedlich. Wenn wir weit fahren müssen, kommen wir so spät an, dass wir uns dann gleich mit der Bühne und den Gegebenheiten dort vertraut machen. Das ist ja überall anders.

Interview: Kerstin Wosnitza

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