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Premiere: Pretty Cashanga in Michaelskirche

Schwicheldt Premiere: Pretty Cashanga in Michaelskirche

Schwicheldt. Premiere in der Michaelskirche in Schwicheldt - die bekannte Band Pretty Cashanga gab zum ersten Mal ein Konzert in einem Gotteshaus.

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Auftritt in der Kirche: Die afrikanisch geprägte Band Pretty Cashanga.

Bandleader Christophe Kabambe hatte die Songs dementsprechend sorgfältig ausgewählt und vor allem emotionale sowie sozialkritische Stücke ins Repertoire aufgenommen.

Das Programm startete abwechslungsreich. In der von unzähligen Kerzen illuminierten Kirche wurden schnelle afrikanische Patterns von melodischen französischen Chansons abgelöst, karibischen Klängen folgten puristische englische Songs und deutsche Lieder.

„Wenn ich traurig bin, muss ich atmen, muss ich singen, um die Traurigkeit zu verdrängen und zu verarbeiten. Die schönsten Liebeslieder entstehen, wenn man traurig ist“, kündigt Sängerin Claudine Finke den von ihr geschriebenen Song „Bolingo“ an. „Baba Mandela“, von Kabambe geschrieben, handelt von der Apartheid. Mit „Asante sana“ zollten die Musiker dem Menschen Mandela auf Swahili ihren Respekt. Die Flüchtlingsproblematik wurde in „One Day“ aufgegriffen.

Klaus Eigenbodt, deutsches Gründungsmitglied der Band, hatte für seine Tochter ein Schlaflied komponiert. „Die kleine Seele fliegt hinaus“. Die beruhigende Naivität von Text und Melodie lud zum Mitsingen ein, vermittelte ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit.

Nach einer Pause, in der die Zuhörer „Windhoek-Beer“ und „Amarula“ genossen, drehten die Musiker auf: „Wir wollen jetzt die Sau rauslassen“, kündigte Kabambe an - es folgten Lieder, in denen der Herbstblues ganz schnell der Sonne Afrikas wich - fröhliche rhythmische Musik, die zu „chanter, bouger, danser“ (singen, bewegen, tanzen) verleitete. „There’s a key inside of me to the beauty of the world” macht noch einmal nachdenklich, bevor die Band das Konzert temperamentvoll mit der Legende vom Blauen Elefanten „Pretty Cashanga“ beendete.

Der Erlös aus dem Kartenverkauf geht als Spende an soziale Projekte in der Partnerkirchengemeinde Borwa in Südafrika. Und nicht zuletzt deshalb versprach Kabambe: „Wir kommen wieder!“

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