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Prakla: Ein Drittel der Mitarbeiter wird entlassen

Peine Prakla: Ein Drittel der Mitarbeiter wird entlassen

Peine. Nun trifft es auch die Mitarbeiter des Peiner Unternehmens Prakla: Nach dem Stellenabbau bei der Schwesterfirma GWE Pumpenboese (PAZ berichtete) steht nun fest, dass auch bei Prakla ein Drittel der Belegschaft entlassen wird.

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Luftaufnahme: Das Unternehmen Prakla hat seit 2003 seinen Sitz in Stederdorf.

Quelle: Foto: Archiv

„Leider müssen wir uns von 28 Mitarbeitern trennen, damit das Unternehmen sicher in die Zukunft geführt werden kann“, sagt Prakla-Geschäftsführer Rudolf Grüneberg. „Zusammen mit dem Betriebsrat haben wir uns sehr bemüht, dies so sozialverträglich wie möglich zu gestalten.“ Insgesamt 73 Mitarbeiter beschäftigt das seit 2003 in Stederdorf ansässige Bohrtechnik-Unternehmen. Ein Teil von ihnen fällt nun den „Rekonstruierungsmaßnahmen im Unternehmen“ zum Opfer.

Prakla befinde sich seit zwei Jahren in einem schwierigen politischen und konjunkturellen Umfeld. „Die weltweiten Krisen sowie der wirtschaftliche Einbruch in China machen sich negativ bemerkbar“, erklärt Grüneberg. „Ebenso haben die derzeit niedrigen Rohstoffpreise, aber auch politische Einflüsse - vor allem das Russland Embargo - zu einem fehlenden Marktvolumen und zu einer deutlichen Marktverunsicherung geführt.“ Bedingt dadurch sei der Umsatz signifikant zurückgegangen. Habe das Unternehmen 2013 noch rund 30 Millionen Euro erwirtschaftet, liege der Umsatz im Geschäftsjahr 2015 nur noch bei sieben Millionen Euro. „Diesen Gegebenheiten müssen wir uns stellen“, verdeutlicht der Geschäftsführer.

Konkret plant der Bohrtechniker, die internen Prozesse und Abläufe in vielen Bereichen, wie Produktion oder Verwaltung, zu „verschlanken und den derzeitigen Marktverhältnissen“ anzupassen. „Das ist notwendig, um auf die künftige Marktentwicklung effizient reagieren zu können“, so Grüneberg, der gleichzeitig betont: „Für unsere Kunden wird sich nichts ändern. Wir werden auch weiter unser komplettes Produktprogramm an Aufschluss- und Brunnenbohranlagen anbieten.“

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