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Post-Chaos: In ganz Peine warten Kunden auf Briefe und Pakete

Peine Post-Chaos: In ganz Peine warten Kunden auf Briefe und Pakete

Peine. Das Post-Chaos geht weiter: Nach dem PAZ-Artikel über die Zustell-Probleme in Vöhrum standen gestern die Telefone in der Redaktion nicht still. Immer mehr Peiner Ortschaften sind betroffen - die Briefkästen bleiben weiter leer.

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Ärger mit dem Paketdienst und der Post: Immer mehr Peiner beschweren sich über Probleme bei der Zustellung.

Ob Telgte, Stederdorf oder Handorf - aus immer mehr Orten im Landkreis kommen die Beschwerden von verärgerten Postkunden. „Ich und auch die Nachbarschaft haben die ganze Woche keine Post bekommen“, sagte etwa Werner Müller aus Stederdorf. „Ich warte auf eine sehr wichtige Rechnung.“ Und auch seine abonnierten Zeitschriften seien noch immer nicht angekommen.

So ergeht es auch Gerolf Haubenreißer aus Telgte. Er hat lange auf sein Sportmagazin, das zweimal in der Woche erscheint, warten müssen. Gestern Nachmittag kam es dann an - drei verpasste Ausgaben der letzten Woche. „Das ist ärgerlich“, so Haubenreißer. „Bei der Service-Hotline der Post konnte man mir auch nicht weiterhelfen.“

Auch Reiner Hoffmann aus der Kernstadt hat dort vergebens um Hilfe gebeten. „Ich warte auf wichtige Post, da meine Mutter verstorben ist“, erklärt der 64-Jährige sein Ärgernis. Und auch eine DHL-Zustellung, die bereits am 1. November verschickt worden sei, ist noch nicht bei ihm eingetroffen.

Ebenso wie bei Werner Clemens aus Peine. Bei ihm kam gestern ein Paket mit frischen Orchideen an - nach einer Woche. „Bei der DHL kann man im Internet verfolgen, wo sich das Paket gerade befindet“, lobt Clemens. Allerdings stand dort zu seiner Verwunderung, dass das Paket mehrfach nicht zugestellt werden konnte. „Dabei war ich jeden Tag zu Hause“, wundert sich der 67-Jährige. Die Setzlinge, die in einem speziell verpackten Paket ankamen, sind nun verdorben.

„Ich frage mich, ob die Post für Krankheitsfälle ausreichend organisatorische Vorkehrungen getroffen hat“, sagt Winfried Domhof aus Vöhrum, der in dieser Woche ebenfalls keine Post erhalten hat.

„Es werden langfristig Personalpläne gemacht“, versichert Jens-Uwe Hogardt, Sprecher der Deutschen Post. „Natürlich können wir nicht vorhersagen, wie sich die Prognosen entwickeln.“ Für die starke Jahreszeit im November und Dezember seien über mehrere Monate Aushilfen eingestellt worden. Auch zusätzliche Fahrzeuge wurden angemietet, so Hogardt. In „ländlichen Regionen“ sei es allerdings schwieriger, schnellen Ersatz bei Personalengpässen zu finden.

Für das Zustell-Chaos in Peine hat der Post-Sprecher aber eine weitere Erklärung: „Am Dienstag fand eine Betriebsversammlung statt, zu der fast alle Zusteller gegangen sind. Die Sendungen, die da liegen geblieben sind, konnten Mittwoch nicht gleich mit einem Schlag verteilt werden.“

Warum die Zustellung aber bereits in der vergangenen Woche gehakt hat, konnte Hogardt gestern nicht sagen: „Ich werde mich bemühen, das Problem aufzuklären.“

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