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Positives Fazit nach einem Jahr Lokaler Aktionsplan

Peine Positives Fazit nach einem Jahr Lokaler Aktionsplan

Peine. Der Lokale Aktionsplan, mit dem Projekte zum Thema Toleranz in Peine gefördert werden, läuft seit einem Jahr: Die Verantwortlichen um Bürgermeister Michael Kessler ziehen ein positives Fazit des Premierenjahrs.

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Auch das Radio war interessiert: Okerwelle-Mitarbeiter Holger Neddermeier (links) interviewte Bürgermeister Michael Kessler, Zahra Deilami (Beauftrage für Gleichstellung, Familie und Integration der Stadt) sowie die externe LAP-Koordinatoren Karin Richter (rechts).

Quelle: js

Mit bis zu 280000 Euro fördert das Bundesfamilienministerium den auf zunächst drei Jahre angelegten Lokalen Aktionsplan (LAP) Peine, allein in diesem Jahr stehen bisher 90000 Euro bereit.

Mit dem Geld werden Ideen und Projekte gefördert, die sich etwa mit dem Überwinden von Barrieren beschäftigen - unabhängig von Kultur, Alter oder Behinderung. Die Stadt-Beauftragte für Gleichstellung, Familie und Integration, Zahra Deilami, erläutert: „Andere Schwerpunkte sind zum Beispiel Politik zum Anfassen oder Vielfalt erleben.“

Aktuell laufen acht Projekte, die durch Gelder aus dem LAP unterstützt werden: So auch eine Aktion, bei der zwei Parzellen im Stederdorfer Kleingärtnerverein „Im Hasenwinkel“ zur Begegnungsstätte für Jung und Alt umgestaltet werden. Ebenfalls unterstützt wird der Südstadt-Kinderstadtplan der Caritas oder ein interkultureller Schülerkalender der BBS. „Es geht aber nicht nur um Migranten, auch Jung und Alt oder Menschen mit Behinderung sind wichtige Themen“, so Deilami. Wichtig sei außerdem die Nachhaltigkeit der Projekte: „Wir möchten die Möglichkeit schaffen, Ideen eine Chance zu geben.“

Auf die Förderung durch den LAP bewerben können sich eingetragene Vereine. LAP-Koordinatorin Karin Richter betont: „Aber auch wenn jemand nur eine Idee hat, kann er sich melden - dann suchen wir gemeinsam einen Partner.“ Die Maximalförderung beträgt 8000 Euro. Neu: Ab sofort gibt es einen Aktionsfonds, der mit 10000 Euro gefüllt ist. Deilami: „So können Projekte mit geringem Finanzvolumen auch relativ kurzfristig unterstützt werden. Außerdem ist der Fonds auch für Personen oder Gruppen gedacht, die keine eingetragenen Vereine sind.“ Die maximale Förderung beträgt 1000 Euro.

Bürgermeister Kessler stellt fest: „Man kann nach einem Jahr feststellen: Der Lokale Aktionsplan ist eine große Erfolgsstory.“

js

  • Infos zum LAP bei Zahra Deilami (Telefon 05171/49227) oder Karin Richter (05171/49213).
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