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Polnischer Lkw verlor 200 Liter Flüssigkeit: Drei Peiner Wehren im Einsatz auf A 2

Kreis Peine Polnischer Lkw verlor 200 Liter Flüssigkeit: Drei Peiner Wehren im Einsatz auf A 2

Knapp 200 Liter weiße Flüssigkeit verlor am Montag um etwa 10.15 Uhr ein polnischer Lkw auf der A 2 aus zwei seiner acht geladenen Tanks. Auf dem Autobahn-Rasthof Zweidorfer Holz forderte er den vollen Einsatz dreier Peiner Feuerwehren und der Autobahnpolizei Braunschweig.

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Ein Lkw verlor weiße Flüssigkeit an der A 2-Raststätte: Peiner und Braunschweiger Einsatzkräfte waren vor Ort.

Quelle: ck

Zuerst stand nicht fest, um welche Flüssigkeit es sich genau handelt und ob diese schädlich ist. Doch nach einigen Stunden gab die Untere Wasserschutzbehörde des Kreises Peine Entwarnung: Es handele sich um sogenannten Entschäumer zur Herstellung von Papier und Karton. Die weiße Flüssigkeit sei kein Gefahrengut.

Mehrere Stunden waren zuvor die Feuerwehren Neubrück, Wendeburg und Harvesse bis in den frühen Nachmittag hinein damit beschäftigt gewesen, das Leck in den je rund eine Tonne schweren Plastik-Containern abzudichten und die austretende Flüssigkeit aufzufangen. „Wir waren mit etwa zwölf Mann im Einsatz“, so der Wendeburger Ortsbrandmeister Jan Gerike.

Grund für die beschädigten Tanks war eine Vollbremsung des Lkws gewesen - vermutlich wegen eines Staus bei Rennau (Kreis Helmstedt): Das ergab die Sichtung des Fahrtenschreibers.

Der ukrainische Fahrer (45) hatte nämlich seine elf Tonnen Ladung nicht vorschriftsmäßig gesichert. Durch die Bremsung seien die Container nach vorne gerutscht und die beiden vorderen durch spitze Gegenstände beschädigt worden. „Wäre die Ladung optimal gesichert gewesen, wäre nichts passiert“, so Einsatzbeamter Frank Lies.

Mehrere Autofahrer hätten der Polizei gemeldet, dass ein Lastwagen auf der A 2 eine weiße Flüssigkeit verliere. Ein Einsatzwagen habe schließlich den besagten Transporter auf dem Parkplatz ausfindig machen können. An beiden Seiten rann die Flüssigkeit auf den Boden und bildete Lachen sowie Schleifspuren.

„100 Euro Strafe muss der Fahrer wegen seiner nicht gesicherten Ladung zahlen“, so Lies. Eine Spezialfirma sei zur Reinigung der Autobahn-Fahrbahn hinzugezogen worden. Die Einsatzkosten müsse die Versicherung der polnischen Firma begleichen.

ck

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